Grevenbroich: Bürgermeister Krützen: Stellungnahme zur Gründung der Krankenhaus-Gesellschaft

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Zu den in der letz­ten Woche erfolg­ten Beschlüssen des Kreistages des Rhein-​Kreises Neuss und des Rates der Stadt Neuss erklärt Bürgermeister Klaus Krützen: 

Damit wurde eine große Chance zur Einbindung der direkt betrof­fe­nen Standortkommunen Grevenbroich und Dormagen ohne Not ver­tan. Das direkte Wissen um die loka­len Gegebenheiten bleibt damit lei­der außen vor. Wir hät­ten es gerne ein­ge­bracht und mit dazu bei­getra­gen, dass die Krankenhäuser gut von den Bürgerinnen und Bürgern ange­nom­men wer­den. Die Rathäuser sind zumeist die ers­ten Anlaufstellen für die Menschen mit all ihren Sorgen, Nöten und Hinweisen – auch zu den Krankenhäusern.

Die Städte mit ihrem umfang­rei­chen Aufgabenspektrum ver­fü­gen zudem über umfang­rei­che Netzwerke und Kenntnisse der Strukturen vor Ort, die sinn­voll direkt in den Aufsichtsrat hät­ten ein­ge­bracht wer­den kön­nen. Zu all dem war der Landrat in Person nicht bereit. Aus Angst, Macht und Einfluss zu ver­lie­ren, hat er alle Hebel in Bewegung gesetzt, um eine direkte Beteiligung der Städte an der Gesellschaft zu ver­hin­dern und war sich noch nicht ein­mal zu schade dafür, auch eine nur bera­tende kom­mu­nale Vertretung im Aufsichtsrat zu blockieren.

Stattdessen wird ver­sucht, die Diskussion auf eine par­tei­po­li­ti­sche Ebene zu hie­ven und auf die Besetzungsrechte der Kreistagsfraktionen ver­wie­sen. Dabei muss es doch egal sein, wel­che Parteibücher die Bürgermeister von Dormagen und Grevenbroich haben und wer diese Ämter gerade aus­übt. Es geht darum, eine sinn­volle Struktur zu fin­den, durch die beide Städte in die Krankenhausgesellschaft ein­ge­bun­den wer­den. Diese Spielchen des Landrats nach dem Motto „Bleib weg von mei­nen Förmchen“ sind nicht sach­ge­recht, son­dern ein­fach nur peinlich.

Dem Bürgermeister von Dormagen und mir geht es um die nach­drück­li­che Vertretung der Bürgerinnen und Bürger unse­rer Städte, dem Landrat anschei­nend nur um sein Ego, was sehr bedau­er­lich ist.“

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