Neuss: Schulausschuss – Mehr Geld für die OGS-Träger

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Gute Nachrichten aus dem Schulausschuss für die Offenen Ganztagsschulen (OGS) in Neuss: Die OGS-​Träger wer­den über 800.000 Euro zusätz­lich für ihre Arbeit erhalten.

Die OGS ist ein wich­ti­ger Baustein für mehr Bildungsgerechtigkeit. Daher freut mich, dass wir sie stär­ken kön­nen“, sagt die Schulausschuss-​Vorsitzende Gisela Hohlmann. Die Träger erhal­ten für einen OGS-​Platz künf­tig zwi­schen 2.451 und 3.940 Euro. Die Höhe hängt vom Förderbedarf des Kindes ab. Im Jahr 2018 waren es noch 2.263 bis 3.825 Euro. Die zusätz­li­chen Mittel für die Ganztagsbetreuung haben drei Ursachen.

Die erste Ursache ist gleich­zei­tig eine gute Nachricht für alle Eltern. Die Stadt Neuss rech­net damit, zusätz­li­che OGS-​Plätze ein­rich­ten zu kön­nen. Nach der­zei­ti­gem Stand sol­len zum kom­men­den Schuljahr 126 Plätze dazu­kom­men. „Damit kom­men wir unse­rem Ziel näher: Wer einen OGS-​Platz will, soll auch einen bekom­men kön­nen“, sagt Ralph-​Erich Hildebrandt. Er ist schul­po­li­ti­scher Sprecher der Neusser SPD.

Den finan­zi­ell größ­ten Anteil an der Erhöhung trägt aber das Land NRW. Das erhöht seine Fördermittel für die OGS um 14 Prozent. „Wir geben den Betrag voll­stän­dig an die Träger wei­ter – rück­wir­kend zum 1. Februar 2019“, erklärt Gisela Hohlmann. Und die Stadt Neuss legt noch eine Schippe oben drauf und erhöht ihren Anteil ab dem 1. August um drei Prozent. „Die Elternbeiträge wer­den hin­ge­gen nicht erhöht“, sagt Hohlmann.

Der Anteil der Elternbeiträge bleibt ohne­hin schon län­ger hin­ter der ursprüng­li­chen Aufteilung zurück. Zu Beginn des Jahrzehnts wurde die OGS-​Kosten zu je einem Drittel zwi­schen Eltern, Stadt und Land auf­ge­teilt. Inzwischen tra­gen Stadt und Land einen höhe­ren Anteil. „Das las­sen wir uns viel Geld kos­ten“, sagt Ralph-​Erich Hildebrandt. Das Geld ist aus sei­ner Sicht aber „gut inves­tiert für die Betreuung und Bildung unse­rer Kinder“.

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