Grevenbroich: „Us em Läve jejreffe“ – Ein kurz­wei­li­ger Abend in Mundart und mit viel Musik

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Nach dem gro­ßen Erfolg des ers­ten Mundartabende im September in Hülchrath und Januar in Neukirchen erfolgt nun eine dritte Auflage der Veranstaltung im Museum Villa Erckens Grevenbroich.

Mundart trifft Musik“ ist ein Projekt, das für Mundart – Sprechende aber auch Mundart –Verstehende einen beson­de­ren Abend ver­spricht. Die große Resonanz der vor­aus­ge­gan­gen Veranstaltungen zeigte, dass das Publikum begeis­tert war. Es waren nicht nur die Texte von Willi Könen, die die Zuhörer berühr­ten und in den Bann zogen, son­dern bei den Mundartliedern agier­ten sie sozu­sa­gen als Verstärker der Mundartgruppe der „Fidelen Granufinken“ mit ihrem spon­ta­nen Mitsingen.

Mundartdichter, Willi Könen (Grimlinghausen), erzählt Kulinarisches, Ernstes und Lustiges, also „Stöckjes us em Läve“. Wille Könen, gebo­ren am 10.07.1948 in Grimlinghausen, von 1980 bis 2006 Vorsitzender der Vereinigung „Freunde der Heimat“ Neuss-​Grimlinghausen und Präsident der Dorfabende, die weit über die Grenzen von Neuss bekannt und beliebt sind. Seit 2006 ist er Ehrenvorsitzender und Ehrenpräsident. Er ist und bleibt ein Freund sei­ner Heimat, beson­ders von Grimmlinghausen.

Viele Auszeichnungen, Rekelieser-​Orden und Ehrenmedaille der Heimatfreunde Neuss, Rheintaler, zeu­gen von einer hohen Qualität sei­ner Veröffentlichungen von 1986 bis zuletzt sei­ner Sprach CD „mi Dörp“ im Jahre 2017 aus Anlass des 70 jäh­ri­gen Bestehens der Freunde der Heimat.

Die Zuhörer wer­den an die­sem Abend mit Willi Könen eine kleine Zeitreise durch unsere Geschichte und Muttersprache erle­ben. Der Sparziergang durch „sein“ Grimlinghausen könnte auch in jedem Ort in unse­rer Region statt­ge­fun­den haben. Die Texte von Willi Könen tref­fen den Kern und die Seele unse­rer Heimatsprache.

Durch den Abend beglei­tet wird er von der Mundartgruppe „ Die Fidelen Granufinken“. Peter Kempermann (Kempes), ehe­mals Mitglied der Rabaue Baß, Josef Holzapfel (Jupes), Gitarre, und Peter Lys, (Lysi) Akkordeon. Alle drei spiel­ten schon in den Siebzigern zusam­men in der Band „Team74“. Jetzt haben sie sich wie­der zusam­men gefun­den. Ihre Lieder sind mit den Gedichten und Aphorismen von Willi Könen abge­stimmt. „Et kann wid­der fies schön werde“

Nach der Veranstaltung sind alle Besucher ganz herz­lich zu einem Umtrunk und Austausch (ver­zelle) eingeladen.

Am: Freitag, den 05.04. um 19:30 Uhr
Ort: im Museum der Niederrheinischen Seele – Villa Erckens, Grevenbroich
Eintritt: 10.-€

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