Kommunale Krankenhausträgerschaft gesi­chert – Fusion des Neusser Lukaskrankenhauses mit den Kreiskrankenhäusern in Dormagen und Grevenbroich eingeleitet

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss, Neuss – Mit über­wäl­ti­gen­der Mehrheit haben am heu­ti­gen Abend, 29.03.2019, der Neusser Stadtrat, und bereits am Mittwoch ein­stim­mig und ohne Enthaltung der der Kreistag des Rhein-​Kreis Neuss, den Prozess zur Fusion der Kreiskrankenhäuser in Dormagen und Grevenbroich, dem Neusser Lukaskrankenhaus sowie den Seniorenzentren eingeleitet. 

Mit die­sen weg­wei­sen­den Beschlüssen soll auch in Zukunft die gute medi­zi­ni­sche Versorgung der Bevölkerung in der Stadt Neuss und im gesam­ten Rhein-​Kreis Neuss in kom­mu­na­ler Trägerschaft erhal­ten und durch Schwerpunktbildung noch ver­bes­sert wer­den. Damit wird die Fusion der Krankenhäuser medi­zi­nisch aber auch wirt­schaft­lich vor­teil­haft, sichert die kom­mu­nale Trägerschaft und gibt den rund 3.800 Beschäftigten der Krankenhäuser eine lang­fris­tige Perspektive.

Rückwirkend zum 1. Januar 2019 soll die Rhein-​Kreis Neuss Kliniken GmbH mit der Städtischen Kliniken Neuss – Lukaskrankenhaus – GmbH ver­schmol­zen wer­den. Damit zählt die „neue“ Klinik künf­tig zu den zehn größ­ten kom­mu­na­len Krankenhäusern in Deutschland und ist die größte im Rheinland. Ziel ist eine gemein­same Gesellschaft an der zukünf­tig Stadt und Kreis zu je 50 Prozent betei­ligt sind. Beide Gremien haben einen Ausgleich der unter­schied­li­chen Unternehmenswerte bei­der Kliniken durch den Rhein-​Kreis Neuss an die Stadt Neuss gebilligt.

Dessen exakte Höhe wird noch durch einen gemein­sa­men Gutachter ermit­telt. Zur Herstellung des ange­streb­ten Beteiligungsverhältnis von 50 zu 50 wer­den von der Stadt Neuss Anteile des Lukaskrankenhauses auf den Kreis und der Stadt Neuss Anteile der Kreiswerke Grevenbroich übertragen.

Der Aufsichtsrat der fusio­nier­ten Gesellschaft soll zunächst aus 24 Mitglieder plus eines/​einer Experten/​Expertin als Vorsitzenden bestehen. Zu einem spä­te­ren Zeitpunkt soll die Anzahl der Sitze auf 18 plus 1 redu­ziert werden.

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