Neuss: SPD Neuss-​Süd setzt auf eine Doppelspitze – Tahiri & Kullick füh­ren den SPD-​Ortsverein

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Neuss – Erstmalig im Rhein-​Kreis Neuss wird ein SPD-​Ortsverein von einer Doppelspitze geführt. Edona Tahiri und Karlheinz Kullick wur­den am ver­gan­ge­nen Freitag zu gleich­be­rech­tig­ten Vorsitzenden des SPD-​Ortsvereins „Neuss Süd“ gewählt.

Die 34-​jährige Tahiri arbei­tet als Diplom-​Sozialwissenschaftlerin im Integrationsamt in der Abteilung Integrationsförderung. Kullick (62) arbei­tet bei der Diakonie und ist als Vorsitzender des Neusser Sozialausschusses ein über Parteigrenzen hin­weg ange­se­he­ner Politiker.

Möglich macht die Doppelspitze eine im März 2018 beschlos­sene Satzungsänderung der Bundes-​SPD. Voraussetzung ist: Die Spitze muss aus einer Frau und einem Mann bestehen. Vier Jahre soll das Modellprojekt lau­fen. „Es ist ein viel­spre­chen­der Ansatz, eine bes­sere Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt zu ermög­li­chen“, sagt Tahiri. Ihr Co-​Vorsitzender Karlheinz Kullick ergänzt aner­ken­nend: „Außerdem ist es auch zu zweit schon schwer genug, den gro­ßen Fleiß unse­res Vorgängers Peter Ott zu erset­zen.“

Peter Ott hatte früh­zei­tig erklärt, nicht wie­der kan­di­die­ren zu wol­len. Nach über 20 Jahren als Vorsitzender des Ortsvereins Süd wollte er den Weg für eine Verjüngung frei machen. Bereits beim poli­ti­schen Aschermittwoch war er vom Neusser SPD-​Vorsitzenden Sascha Karbowiak geehrt wor­den. Am Freitag über­raschte ihn sein Ortsverein mit der gol­de­nen Willy-​Brandt-​Medaille.

Die Erneuerung ist unter­des­sen gut gelun­gen. Unterstützt wird die Doppelspitze von den bei­den Stellvertretern Gina Jacobs (27) und Christian Herzog (39). Als Kassierer wurde Wolfgang Itzen im Amt bestä­tigt. Schriftführerin ist wei­ter­hin Petra Itzen. Die Beisitzer Reiner Gierden, Judith Göwert und Christa Kirchhoff kom­plet­tie­ren den mehr­heit­lich weib­lich besetz­ten Vorstand.

Eine Verschnaufpause gibt es für das frisch gewählte Team nicht. Die Übergabe soll naht­los sein. „Die Menschen in Grimlinghausen, Gnadental, Erfttal, Derikum und Uedesheim kön­nen wei­ter auf uns zäh­len“, sagt Kullick. Bereits am Freitag stand ein Gespräch mit dem SC Grimlinghausen an. „Wir wol­len gutes Verhältnis zu unse­ren Vereinen vor Ort“, sagt Tahiri.

Als erste Aufgabe im neuen Amt konn­ten Tahiri und Kullick übri­gens zwei Mitglieder für ihre lang­jäh­rige Parteizugehörigkeit aus­zeich­nen: Heike Ott ist seit 25 Jahren Mitglied der SPD – Karl-​Heinz Servos sogar seit 65 Jahren.

Edona Tahiri (re.) und Karlheinz Kullick. Foto: Spd
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