Dormagen: CDU wünscht mehr Blühfelder – Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – „Wir wol­len den Flächenverbrauch für die Landwirte bei der Auflage neuer Wohn- und Gewerbegebiete künf­tig redu­zie­ren“, erklärt Charly Heinen, pla­nungs­po­li­ti­scher Sprecher der CDU-Fraktion.

In einem Antrag zur nächs­ten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses (PUA) will die CDU die Verwaltung daher beauf­tra­gen zukünf­tige Kompensationsmaßnahmen grund­sätz­lich ohne oder nur mit einem gerin­ge­ren Flächenverbrauch für die Landwirtschaft umzusetzen.

Nach unse­rer Vorstellung sol­len in Zukunft große und zusam­men­hän­gende Blühfelder ent­ste­hen, auf denen vier Jahr lang Wildblumen wach­sen. Das ist nicht nur Insekten- und Tierfreundlich, son­dern diese Wildblumen kön­nen jeweils im Herbst als nach­wach­sen­der Rohstoff der Stromerzeugung in Biogasanlagen zuge­führt werden.“

Trotz sorg­fäl­ti­ger Planung könne der­zeit nicht ver­hin­dert wer­den, dass durch Baumaßnahmen wich­tige Lebensräume von zu schüt­zen­den Tieren und Pflanzen ver­nich­tet wer­den. Ein Vorhabenträger oder eine Kommune, also die Stadt Dormagen, ist gesetz­lich dazu ver­pflich­tet, Eingriffe, die sie in die Natur vor­nimmt, an ande­rer Stelle aus­zu­glei­chen. Wenn also Neubaugebiete wie bei­spiels­weise in Nievenheim geschaf­fen wer­den, müs­sen dafür an ande­rer Stelle im Stadtgebiet Ausgleichsflächen aus­ge­wie­sen wer­den, d. h. aus der land­wirt­schaft­li­chen Bewirtschaftung her­aus­ge­nom­men werden.

Diese Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen müs­sen die beein­träch­tig­ten Funktionen und Werte best­mög­lich kom­pen­sie­ren. Das bedeu­tet, dass die gewähl­ten Kompensationsmaßnahmen mög­lichst die glei­che Funktion für Pflanzen und Tiere erfül­len müs­sen, wie die Flächen, die durch die Versiegelung wegfallen.

Die Knappheit von Flächen erfor­dert ein Umdenken sowie intel­li­gente Lösungen, die es ermög­li­chen, die Interessen der Landwirtschaft mit den Anforderungen für den Naturschutz zu ver­bin­den. Ein Vorteil für die Landwirte ist nicht nur der Erhalt der Flächen, son­dern auch die Verbesserung der Bodenqualität, dadurch dass der Standort der Blühfelder alle vier Jahre wech­selt“, so Heinen.

Diese Maßnahme würde das Projekt „DORMAGEN BLÜHT“ unter­stüt­zen und die Blühfelder wären auch für den Erholungssuchenden in Feld und Flur eine ange­nehme Abwechslung in der Kulturlandschaft.

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