Rhein-​Kreis Neuss: Kreis und Kommunen schlie­ßen loka­les Bündnis zur Digitalisierung

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Der Rhein-​Kreis Neuss und seine Kommunen haben eine Verwaltungsvereinbarung für ein loka­les Bündnis zur Digitalisierung abgeschlossen. 

Wir sind fest ent­schlos­sen, die Chancen und Potenziale des digi­ta­len Wandels zur Stärkung der Effizienz der Verwaltungsarbeit, der Verbesserung der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger sowie der wirt­schaft­li­chen Attraktivität zu nut­zen“, sind sich Landrat und Bürgermeister einig.

In der Präambel der Absichtserklärung wird das Ziel klar umris­sen: „Um bes­sere Rahmenbedingungen für den wirk­sa­men Einsatz von Informationstechnik in den Verwaltungen zu schaf­fen, stre­ben der Rhein-​Kreis Neuss und die kreis­an­ge­hö­ri­gen Kommunen eine Zusammenarbeit bei der Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen und E‑Government-​Projekten an.“ Als Gremium der Kooperation wird ein Arbeitskreis der IT-​Leitungen aus Kreis und Kommunen gebil­det. Er soll neue Projekte von gemein­sa­mem Interesse iden­ti­fi­zie­ren und ent­wi­ckeln sowie dem Austausch von Strategien dienen.

Als erste gemein­same Projekte sol­len die Digitalisierung der kom­mu­na­len Baulasten-​Akten, die Kfz-​Ummeldungen in den kom­mu­na­len Einwohnermeldeämtern sowie Fortbildungsmaßnahmen zur Digitalisierung für die Beschäftigten umge­setzt werden.

Alle öffent­li­chen Verwaltungen ste­hen vor den glei­chen Herausforderungen: Allerorten müs­sen elek­tro­ni­sche Akten ein­ge­führt, Prozesse und Verfahren digi­ta­li­siert und das Personal „fit“ für den digi­ta­len Wandel gemacht wer­den. „Der schon spür- oder vor­her­seh­bare Mangel an Fachkräften sowie die begrenz­ten IT-​Personalressourcen schwä­chen ten­den­zi­ell die Leistungsfähigkeit unse­rer Verwaltungen im Veränderungsprozess. Daher ist es sinn­voll, die Kräfte zu bün­deln“, ist sich Harald Vieten, IT-​Dezernent des Kreises, sicher.

Grad und Reichweite der pro­jekt­be­zo­ge­nen Zusammenarbeit, die gege­be­nen­falls auch eine Finanzierung über den Kreishaushalt vor­se­hen kann, wer­den in der Hauptverwaltungsbeamtenkonferenz des Landrats bera­ten und ein­stim­mig ver­ab­schie­det“, so Vieten, der das Bündnis auf den Weg gebracht hat. Sofern mög­lich und wirt­schaft­lich, solle der Zweckverband ITK Rheinland für die gemein­sa­men Vorhaben den tech­ni­schen Support erbringen.

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