Neuss: Furth: LKW wer­den aus Wohngebiet verbannt

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Wildparkende LKW sind vie­len ein Dorn im Auge. Im Sommer ver­gan­ge­nen Jahres hatte die CDU-​Fraktion auf zahl­rei­che Beschwerden reagiert und einen umfang­rei­chen Maßnahmenkatalog beantragt. 

Die Umsetzung beginnt auf der Furth. Auf den Straßen Neusser Weyhe, Am Katzenberg und Auf’m Kamp wird nun das Parken von LKW unter­sagt. Entsprechende Schilder wer­den auf­ge­stellt – und zwar zunächst test­weise für ein hal­bes Jahr. Danach soll der Erfolg die­ser Maßnahme aus­ge­wer­tet und das Konzept even­tu­ell auf andere Problemzonen über­tra­gen werden.

Die LKW neh­men nicht nur Parkplätze weg, die ohne­hin schon ein knap­pes Gut sind, son­dern sind auch dar­über hin­aus ein Ärgernis: die Straßen wer­den enger, schlimms­ten­falls wer­den Zufahrten und Rettungswege ver­sperrt. Und die Anwohner wer­den durch Lärm, Abgase und oft auch Müll belas­tet“, beschreibt die Vorsitzender der CDU-​Nordstadtkonferenz, Monika Mertens-​Marl, die Probleme.

Deshalb haben wir ent­schlos­sen gehan­delt und freuen uns über die zügige Umsetzung durch das Amt für Verkehrsangelegenheiten“, fügt der Stadtverordnete Thomas Kaumanns hinzu. „Allerdings kann das Parkverbot nur ein ers­ter Schritt sein. Wir haben die Verwaltung damals auch damit beauf­tragt, mehr Parkplätze ver­füg­bar machen. Es bleibt also noch viel zu tun.“

Unter dem Begriff „Shared Parking“ hatte die CDU im ver­gan­ge­nen Jahr vor­ge­schla­gen, die Auslastung bestehen­der Parkplätze zu ver­bes­sern; dabei nahm sie öffent­li­che und auch Firmenparkplätze in den Blick: Denn nicht sel­ten ist ein Firmenparkplatz nachts frei, wäh­rend im Wohngebiet nebenan die LKW ste­hen. Die Stadt soll – so damals der Antrag – Parkplatzbesitzer und ‑sucher zusam­men­brin­gen und – wie unlängst in Dormagen gesche­hen – eine digi­tale Plattform dafür bieten. 

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