Neuss: Furth: LKW wer­den aus Wohngebiet ver­bannt

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Neuss – Wildparkende LKW sind vielen ein Dorn im Auge. Im Sommer vergangenen Jahres hatte die CDU-Fraktion auf zahlreiche Beschwerden reagiert und einen umfangreichen Maßnahmenkatalog beantragt.

Die Umsetzung beginnt auf der Furth. Auf den Straßen Neusser Weyhe, Am Katzenberg und Auf’m Kamp wird nun das Parken von LKW untersagt. Entsprechende Schilder werden aufgestellt – und zwar zunächst testweise für ein halbes Jahr. Danach soll der Erfolg dieser Maßnahme ausgewertet und das Konzept eventuell auf andere Problemzonen übertragen werden.

„Die LKW nehmen nicht nur Parkplätze weg, die ohnehin schon ein knappes Gut sind, sondern sind auch darüber hinaus ein Ärgernis: die Straßen werden enger, schlimmstenfalls werden Zufahrten und Rettungswege versperrt. Und die Anwohner werden durch Lärm, Abgase und oft auch Müll belastet“, beschreibt die Vorsitzender der CDU-Nordstadtkonferenz, Monika Mertens-Marl, die Probleme.

„Deshalb haben wir entschlossen gehandelt und freuen uns über die zügige Umsetzung durch das Amt für Verkehrsangelegenheiten“, fügt der Stadtverordnete Thomas Kaumanns hinzu. „Allerdings kann das Parkverbot nur ein erster Schritt sein. Wir haben die Verwaltung damals auch damit beauftragt, mehr Parkplätze verfügbar machen. Es bleibt also noch viel zu tun.“

Unter dem Begriff „Shared Parking“ hatte die CDU im vergangenen Jahr vorgeschlagen, die Auslastung bestehender Parkplätze zu verbessern; dabei nahm sie öffentliche und auch Firmenparkplätze in den Blick: Denn nicht selten ist ein Firmenparkplatz nachts frei, während im Wohngebiet nebenan die LKW stehen. Die Stadt soll – so damals der Antrag – Parkplatzbesitzer und -sucher zusammenbringen und – wie unlängst in Dormagen geschehen – eine digitale Plattform dafür bieten. 

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