Rommerskirchen: Warnung vor der „Enkeltrickmasche” – Unbekannte for­dern fünf­stel­lige Geldsumme

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Rhein-Kreis Neuss/ Rommerskirchen (ots) Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei vor Betrügern, die mit der so genannten "Enkeltrickmasche" unterwegs sind.

Am Montag (18.03.), zur Mittagszeit, meldete sich ein männlicher Anrufer bei einer Frau aus Rommerskirchen und gab sich als ihr Enkel "Leonhard" aus. Der Mann schilderte der Seniorin, dringend Bargeld für den Erwerb einer Eigentumswohnung zu benötigen. Die Ausführungen klangen für die ältere Dame glaubhaft, da sie den Anrufer tatsächlich für ihren Verwandten hielt.

Sie machte sich daraufhin auf den Weg und setzte sich mit ihrem Geldinstitut in Verbindung, wo sie den gewünschten Betrag abholte. Zuhause angekommen, erhielt die ältere Dame einen erneuten Anruf ihres vermeintlichen Enkels. Hier bemerkte die über 70-Jährige, dass die Stimme des Anrufers fremd klang und äußerte Zweifel an der wahren Identität des Mannes am anderen Ende der Leitung.

Als sie ihm persönliche Fragen stellte und er darauf nicht antworten konnte, beendete die misstrauisch gewordene Seniorin das Gespräch und informierte unverzüglich die Polizei. Da stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte, zu einem Schaden ist es nicht gekommen.

Obwohl die Täter immer öfter auf aufgeklärte Bürgerinnen und Bürger treffen, verzeichnet die Polizei weiterhin Betrugsversuche dieser Art. Deshalb ist es wichtig, auch zukünftig misstrauisch zu sein, wenn Unbekannte am Telefon um Geld bitten oder Auskunft über Besitzverhältnisse erbeten. Den Trickbetrügern kann nur wirksam begegnet werden, wenn potentielle Opfer ihre "Maschen" kennen und wissen, wie sie sich im Fall eines solchen Anrufes verhalten sollen. Es ist entscheidend, nicht auf die Forderungen einzugehen und unmittelbar im Anschluss an das Gespräch die Polizei zu verständigen.

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