Rommerskirchen: Warnung vor der „Enkeltrickmasche” – Unbekannte for­dern fünf­stel­lige Geldsumme

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss/​Rommerskirchen (ots) Aus aktu­el­lem Anlass warnt die Polizei vor Betrügern, die mit der so genann­ten „Enkeltrickmasche” unter­wegs sind. 

Am Montag (18.03.), zur Mittagszeit, mel­dete sich ein männ­li­cher Anrufer bei einer Frau aus Rommerskirchen und gab sich als ihr Enkel „Leonhard” aus. Der Mann schil­derte der Seniorin, drin­gend Bargeld für den Erwerb einer Eigentumswohnung zu benö­ti­gen. Die Ausführungen klan­gen für die ältere Dame glaub­haft, da sie den Anrufer tat­säch­lich für ihren Verwandten hielt.

Sie machte sich dar­auf­hin auf den Weg und setzte sich mit ihrem Geldinstitut in Verbindung, wo sie den gewünsch­ten Betrag abholte. Zuhause ange­kom­men, erhielt die ältere Dame einen erneu­ten Anruf ihres ver­meint­li­chen Enkels. Hier bemerkte die über 70-​Jährige, dass die Stimme des Anrufers fremd klang und äußerte Zweifel an der wah­ren Identität des Mannes am ande­ren Ende der Leitung.

Als sie ihm per­sön­li­che Fragen stellte und er dar­auf nicht ant­wor­ten konnte, been­dete die miss­trau­isch gewor­dene Seniorin das Gespräch und infor­mierte unver­züg­lich die Polizei. Da stellte sich schnell her­aus, dass es sich um einen Betrugsversuch han­delte, zu einem Schaden ist es nicht gekommen.

Obwohl die Täter immer öfter auf auf­ge­klärte Bürgerinnen und Bürger tref­fen, ver­zeich­net die Polizei wei­ter­hin Betrugsversuche die­ser Art. Deshalb ist es wich­tig, auch zukünf­tig miss­trau­isch zu sein, wenn Unbekannte am Telefon um Geld bit­ten oder Auskunft über Besitzverhältnisse erbe­ten. Den Trickbetrügern kann nur wirk­sam begeg­net wer­den, wenn poten­ti­elle Opfer ihre „Maschen” ken­nen und wis­sen, wie sie sich im Fall eines sol­chen Anrufes ver­hal­ten sol­len. Es ist ent­schei­dend, nicht auf die Forderungen ein­zu­ge­hen und unmit­tel­bar im Anschluss an das Gespräch die Polizei zu verständigen.

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