Rommerskirchen: Herausforderung für die Zukunft – Gemeinde baut Kita-​Plätze aus

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – In die­sen Tagen ist das Thema Kinderbetreuung wie­der in aller Munde. „Gute Kita – Gesetz”, neues Kibiz usw. .

Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Wir in Rommerskirchen haben seit jeher beson­de­res Augenmerk auf unsere Kindertagesstätten gelegt. Von den ver­schie­dens­ten Seiten wird uns immer wie­der attes­tiert, auf welch guten Niveau sich unsere Einrichtungen bewe­gen.” In den letz­ten Jahren haben sich gra­vie­rende Veränderungen ergeben.

Vor weni­gen Jahren muss­ten sich Träger von Kindertagesstätten Gedanken um Gruppenumstrukturierungen machen, um den Bestand auf­grund sin­ken­der Kinderzahlen zu sichern. Vor rd. 5 Jahren setzte dann eine ganz andere Entwicklung ein – Betreuungsplätze wur­den rar und die Kommunen muss­ten reagie­ren. In engen Zusammenspiel mit dem Jugendamt des Rhein-​Kreises Neuss als zustän­di­gem Träger der Jugendhilfe wer­den Jahr für Jahr die Prognosezahlen für den Bedarf an Betreuungsplätzen erar­bei­tet. Und schnell war klar – der Bedarf wächst erheblich.

Das hat meh­rere Ursachen. Rommerskirchen ist eine für junge Familien attrak­tive Gemeinde. Das Baulandangebot ist gut und junge Familien zie­hen gerne hier­hin. Neben der Bautätigkeit ist aber auch eine leicht stei­gende Geburtenrate zu ver­zeich­nen. Last but not least kommt hinzu, dass in den letz­ten Jahren in Rommerskirchen dut­zende senio­ren­ge­rechte Wohnungen ent­stan­den sind. Viele alt­ein­ge­ses­sene ältere Rommerskirchen haben ihre Häuser ver­kauft, um dort ein­zu­zie­hen. In die Bestandsimmobilien sind wie­derum häu­fig junge Familien eingezogen.

In den letz­ten Jahren hat die Gemeinde mas­siv neue Kindergartenplätze geschaf­fen. Am Gorchheimer Weg wurde eine kom­plett neue zwei­grup­pige Kindertagesstätte errich­tet (Gillbach – Wichtel), die bereits um zwei Gruppen erwei­tert wurde.

Im letz­ten Jahr hat dann der Rat den Beschluss zur Errichtung einer wei­te­ren Kindertagesstätte am Veilchenweg gefasst. Hier lau­fen die Vorbereitungen zum Baubeginn auf vol­len Touren, damit die Einrichtung zum 1.8.2020 öff­nen kann. Ebenfalls in Vorbereitung ist die Schaffung einer wei­te­ren Naturgruppe in Widdeshoven. Im Gebäude der ehe­ma­li­gen Gärtnerei Olligs, in dem auch das „Dorf Café” seine Heimat fin­den wird, soll zum 1.8.2020 eine Naturgruppe ange­sie­delt wer­den. Diese fügt sich the­ma­tisch her­vor­ra­gend in die geplan­ten inter­kul­tu­rel­len Gärten auf dem Gelände ein.

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