Meerbusch: Neuer Befall fest­ge­stellt: Rußrindenkrankheit jetzt auch an Ahornbäumen in Osterath

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch –Wenige Tage nach dem ers­ten Befall in einem Wäldchen an der Pappelallee in Lank haben Baumpfleger der Stadt Meerbusch jetzt auch in Osterath die genannte Rußrindenkrankheit festgestellt: 

Von dem Schimmelpilz betrof­fen sind wahr­schein­lich etwa 20 Ahorne auf der städ­ti­schen Sportanlage Am Krähenacker. Die Bäume müs­sen zeit­nah gefällt und in der Müllverbrennung ent­sorgt werden.

Die Rußrindenkrankheit, die vor­ran­gig Ahorne befällt, führt unauf­halt­sam zum Absterben der Bäume. Zudem bil­den sich an den befal­le­nen Stellen Sporen, die in die Umgebung abge­ge­ben wer­den. Für Menschen mit chro­ni­schen Atemwegserkrankungen oder einer all­er­gi­schen Vorbelastung kön­nen die Sporen gesund­heits­ge­fähr­dend sein. Der Schimmelpilz Cryptomstroma cor­ti­cale, ein so genann­ter Schwächeparasit, befällt Bäume, die ohne­hin ange­grif­fen sind. Am meis­ten betrof­fen sind Spitz-​Ahorn, Feld- und Berg-​Ahorn. Im Verlauf der Krankheit reißt die Rinde ein und blät­tert ab.

Namensgebend für den Pilz sind die dann zum Vorschein kom­men­den schwar­zen Pilzsporen. Sie geben dem Stamm den Anschein, als wäre er mit Ruß über­zo­gen. Der Baum stirbt nach und nach unwei­ger­lich ab.

Auslösend und begüns­ti­gend für die Verbreitung der Krankheit ist der Hitze- und Trockenheitsstress, dem die Bäume im ver­gan­ge­nen Dürresommer aus­ge­setzt waren.

Rußrindenkrankheit Nahaufnahme, Foto: Stadt
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