Kaarst: Viel Arbeit für die Freiwillige Feuerwehr

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst (ots) In die­ser Woche hat­ten die ehren­amt­li­chen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kaarst alle Hände voll zu tun. Bis Sonntagabend, den 17.03.2019, wur­den 22 Einsätze abgearbeitet.

Am Montag Morgen for­derte der Rettungsdienst die Unterstützung der Feuerwehr an. Der Patient musste über ein beeng­tes Treppenhaus in den Rettungswagen trans­por­tiert wer­den. Auf der Rückfahrt zur Wache wurde das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) durch unsere Feuerwehreinsatzzentrale zur Neersener Straße ent­sen­det. Hier mel­dete ein Spaziergänge einen Baum, der sich bereits in Richtung der Fahrbahn geneigt hatte und umzu­stür­zen drohte. Zusammen mit der Besatzung der nach­ge­for­der­ten Drehleiter wurde der Baum abge­tra­gen. Für die Zeit der Arbeiten musste die Neersener Straße gesperrt werden.

Der ein­satz­reichste Tag der Woche war der Dienstag. In einer Kindertagesstätte hatte mor­gens die Brandmeldeanlage aus­ge­löst. Vor Ort konn­ten die Einsatzkräfte schnell Entwarnung geben. Durch eine Staubentwicklung bei Handwerkerarbeiten hatte ein Rauchmelder aus­ge­löst. Im Anschluss musste zwei wei­tere Sturmschäden bear­bei­tet werden.

Gegen 11:30 Uhr wur­den beide Löschzüge nach Büttgen alar­miert. Hier brannte das oberste Geschoss einer Doppelhaushälfte. Das Feuer hatte bereits auf den Dachstuhl über­ge­grif­fen. In den Abendstunden wur­den die ehren­amt­li­chen Kräfte auf die Autobahn alar­miert. Hier sollte eine Person nach einem Verkehrsunfall im PKW ein­ge­klemmt sein. Glücklicherweise hat sich diese Einsatzmeldung nicht bestä­tigt. Durch die Feuerwehr musste die Einsatzstelle ledig­lich gesi­chert wer­den. Auf der Rückfahrt wurde ein Fahrzeug auf die Mittelstraße ent­sen­det. Hier lie­fen aus einem Fahrzeug Betriebsmittel aus, die mit Bindemittel abge­bun­den und auf­ge­nom­men wurden.

Auch am Mittwoch bescherte uns das Sturmtief vom Sonntag noch zwei Einsätze. Wieder musste ein Baum auf der Neersener Straße ent­fernt wer­den. Danach wur­den Teile einer abge­ris­se­nen Attika ent­fernt. Am Nachmittag wur­den klei­ner Ölflecken mit Bindemittel entfernt.

Auf die Autobahn wur­den wir am Donnerstag zwei­mal ent­sen­det. Bei bei­den Einsätzen soll­ten Personen in ihren Fahrzeugen ein­ge­klemmt sein. Erfreulicherweise musste die Feuerwehr hier aber auch nur mit absi­chern­den Tätigkeiten unter­stüt­zen, da die Personen ihre Fahrzeuge selbst­stän­dig ver­las­sen konnten.

Am Freitag besei­ti­gen wir klei­ner Ölflecken. Auf einer Dienstfahrt bemerkte unser Führungsdienst zufäl­lig eine aus­ge­löste interne Brandmeldeanlage in einem Gebäude. Als erste Maßnahme infor­mierte der Kamerad die Feuerwehreinsatzzentrale über den Sachverhalt und for­derte wei­ter Einsatzkräfte nach. Jedoch konnte schnell erkun­det wer­den, dass es sich um einen Fehlalarm han­delt. So konnte der Einsatz abge­ar­bei­tet wer­den, bevor die rest­li­chen ehren­amt­li­chen Kräfte über­haupt alar­miert wer­den muss­ten. Am frü­he­ren Abend kon­trol­lie­ren wir ein Dach, bei dem lose Dachziegeln her­un­ter­ge­fal­len sind. Zeitgleich ereig­nete sich ein Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn. Glücklicherweise ver­lief der Unfall glimpflich.
Am Samstag öff­ne­ten wir für den Rettungsdienst eine Türe, da sich dahin­ter ein Notfall ereig­net hatte und die Person die Türe nicht mehr selbst­stän­dig öff­nen konnte.

Gleich zwei par­al­lele Einsätze wur­den der Feuerwehr am Sonntagabend gemel­det. In Büttgen sollte eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus bren­nen und in Vorst bemerkte jemand Funkenflug aus einem Kamin. Beide Einsätze erfor­der­ten kein Eingreifen der Feuerwehr.

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