Lehrermangel in NRWVBE: Stellen nur irgend­wie zu fül­len, schafft keine Bildungsqualität

Klartext.NRW – (VBE) Zum Antrag von CDU und FDP „Auf die Lehrkräfte kommt es an“ -  „Der vorliegende Antrag ignoriert die gelebte Schulrealität. Dass die Landesregierung nicht einmal einen Zeitplan für gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit präsentiert, zeigt die geringe Wertschätzung für den Lehrerberuf.

Das wird sogar noch durch die Überlegung eines schnelleren Anerkennungsverfahrens für den Quer- und Seiteneinstieg übertroffen. Auf die Lehrkräfte kommt es in der Tat an, doch die leeren Stellen einfach nur irgendwie zu füllen, schafft keine Bildungsqualität. Wenn Seiteneinstieg, dann mit verbindlicher Vorqualifizierung.

Die Schulen brauchen ausgebildetes und vorbereitetes Personal. Eine Vorbereitung kommt den Seiteneinsteigern zugute, die sonst unzureichend vorbereitet vor den Klassen stehen. Der Antrag erschwert in vielen Punkten das selbstgesteckte Ziel der Landesregierung, weltbeste Bildung zu erreichen.

Richtig ist es, mehr Studienplätze zu schaffen und den tatsächlichen Bedarf zu klären“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

Bereits 34.000 Menschen unterstützen die VBE-Petition „Stauf auf der A13“ und fordern A13/EG13 für alle Lehrkräfte aller Schulformen.

Hier der Antrag von CDU und FDP:

Auf die Lehrkräfte kommt es an – Lehrkräfteversorgung sicherstellen und begonnene Maßnahmen fortsetzen (pdf)

VBE Pressemitteilung 26-2019

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