Grevenbroich: Stadtverwaltung: Umweltzentrum Schneckenhaus dau­er­haft erhalten

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Wie in der Sitzung des Ausschusses für Landschaftspflege und Umweltschutz ange­kün­digt, wird die Verwaltung in der nächs­ten Sitzung im Juni einen Vorschlag unter­brei­ten, wie das städ­ti­sche Umweltzentrum Schneckenhaus dau­er­haft erhal­ten blei­ben kann. 

Das im Rahmen der Landesgartenschau 1995 kon­zep­tio­nierte und errich­tete Schneckenhaus im Grevenbroicher Bend erfreut sich mit sei­nen viel­fäl­ti­gen Informations- und Erlebnismöglichkeiten rund um die Themen Natur und Umweltschutz gro­ßer Beliebtheit. Hervorzuheben sind dabei die zahl­rei­chen Kooperationen, durch die sich rund um das Schneckenhaus ein umfang­rei­ches Netzwerk aus Vereinen, Behörden, Naturschutzorganisationen und ande­ren Akteuren gebil­det hat, das in sei­ner Dichte und Kompetenz bei­spiel­haft ist.

Seit der Gründung der Stadtbetriebe zu Beginn des Jahres 2018 ist das Schneckenhaus orga­ni­sa­to­risch bei den Stadtbetrieben ange­sie­delt. Dies wird auch künf­tig so blei­ben, wenn der Stadtrat und die Gremien der Stadtbetriebe den Plänen von Bürgermeister Klaus Krützen zustim­men. Erste Reaktionen im Fachausschuss waren erfreu­li­cher­weise bereits zustim­mend. Forderungen nach einer Privatisierung oder gar Schließung des Schneckenhauses erteilt Krützen damit eine Absage. Bürgermeister Krützen möchte allen dort Tätigen, ob ehren­amt­lich oder haupt­amt­lich, eine klare Perspektive geben. Denn: Zu bedeut­sam ist die im Schneckenhaus geleis­tete Arbeit für den Natur- und Umweltschutz in Grevenbroich und ins­be­son­dere für die Vermittlung die­ser Themen in die Bevölkerung, ins­be­son­dere an Schülerinnen und Schüler.

Künftig soll die koor­di­nie­rende Funktion für die vom Schneckenhaus aus arbei­ten­den Vereine und Institutionen gestärkt wer­den. Andere Aufgaben, wie die Erarbeitung gut­ach­ter­li­cher Stellungnahmen im Rahmen von Plan- und Genehmigungsverfahren, sol­len künf­tig nicht mehr durch das Schneckenhaus erfol­gen, son­dern extern ver­ge­ben wer­den. Dies ermög­licht es, eine der bei­den Vollzeitstellen Ende 2022 nach dem Eintritt des Stelleninhabers in den Ruhestand nicht wie­der zu besetzen.

Das Schneckenhaus bleibt somit wei­ter­hin Anlaufstelle für Schulen, Kindertagesstätten, Vereine und die Bürgerschaft.

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