Dormagen: Rathaus-​Galerie: 2019 wird das Center runderneuert

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Dormagen – 2019 wird das Jahr der Generalüberholung, Umgestaltung und Erneuerung in der Rathaus-​Galerie. „Refurbishment“ ist der bran­chen­üb­li­che Begriff dafür, den Center-​Managerin Babett Arnold ins Spiel bringt. 

Wir wol­len die Aufenthaltsqualität ver­bes­sern, bei­spiels­weise dadurch, dass gas­tro­no­mi­sche Angebote räum­lich zusam­men­rü­cken und der Eingangsbereich von der Kölner Straße aus optisch erneu­ert wird“, nennt die Chefin der Rathaus-​Galerie zwei für den Kunden sicht­bare Maßnahmen. Eher unter die Haut geht die Erneuerung der Kälteanlage, mit der die umfas­sende tech­ni­sche Modernisierung des glä­ser­nen Einkaufs-​Tempels abge­schlos­sen ist. „Drei große Bausteine sind dann erle­digt, denn das Glasdach wurde saniert und die Heizung ist schon erneu­ert“, fasst Arnold zusammen.

Ein „Treffpunkt inner­halb der Stadt“ als Kontrapunkt zu den Zentren auf der grü­nen Wiese sollte ent­ste­hen, mit Qualitäten „weit über den nüch­ter­nen Vorgang des Einkaufens hin­aus“. So woll­ten es sei­ner­zeit die bei­den außer­ge­wöhn­lich weit­sich­ti­gen Planer und Bauherren Alfred Sass und Walter Allard. Sie hin­ter­lie­ßen der Stadt mit dem 95 Millionen Mark teu­ren Bau nebst far­ben­fro­hen Skulpturen des Künstlers Otmar Alt ein prä­gen­des Erbe. Eine über­dachte Fußgängerzone quasi mit einem Mix an Einkaufs‑, Freizeit- und Verzehrangeboten, 43 an der Zahl. Darunter Stellflächen für 400 Autos und auf dem Dach Stadthäuser und Wohnungen.

Kaufkraft in Dormagen stimmt“

Auch mit bald 25 Jahren prä­sen­tiert sich die Rathaus-​Galerie noch zeit­ge­mäß, sagt Babett Arnold, die die Mall in Diensten der ILG-​Gruppe ver­wal­tet. Das Unternehmen mit Sitz in München betreibt deutsch­land­weit an die 50 Objekte, dar­un­ter einige inner­städ­ti­sche Shopping-​Center. 2017 erst kam die Rathaus-​Galerie nach meh­re­ren Besitzerwechseln zur ILG, die im Herbst 2018 auch den bis dato noch im Familienbesitz der Allards befind­li­chen Anteil mit 18 Ladenlokalen und 19 Wohnungen über­nom­men hat und das Objekt nun rund­erneu­ern will. In Dormagen stimme die Kaufkraft grund­sätz­lich, sagt Arnold, auch „dass die Einwohnerzahl steigt, wog posi­tiv beim Ankauf durch die ILG“.

Die Zeichen ste­hen also auf Kontinuität auf der Betreiberseite und Bewegung, was den Besatz der Galerie angeht. Ein Elektrofachmarkt und Drogerieartikel, so Arnold, wür­den das Portfolio gut ergän­zen. Solche Anbieter aller­dings such­ten in der Regel grö­ßere Flächen: „Unsere Herausforderung liegt darin, diese Mieter in Dormagen den­noch zu verwirklichen.“

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