Grevenbroich: Einsatz des OSD an den Karnevalstagen

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Seit Altweiber war der Ordnungs- und Servicedienst der Stadt Grevenbroich (OSD) ver­stärkt im Umfeld der ver­schie­de­nen Veranstaltungen und im Innenstadtbereich /​Bahnhof tätig. 

Schwerpunkte bil­de­ten dabei an Altweiber die Feiern in Gustorf und Orken sowie die Umzüge mit den anschlie­ßen­den Feiern in Hemmerden am Sonntag und in Gustorf am Montag. Der OSD wurde zu die­sem Zweck durch Kolleginnen und Kollegen aus ande­ren Bereichen ver­stärkt, was eine hohe Präsenz bis in die spä­ten Abende ermög­licht hat.

Am Donnerstag, Sonntag und Montag als den Haupttagen wur­den jeweils rund ein Dutzend Kräfte ein­ge­setzt. Insgesamt wur­den durch den OSD an den Karnevalstagen über 400 Arbeitsstunden geleistet.

Auch in die­sem Jahr wurde dabei wie­der eine Vielzahl von Ordnungswidrigkeiten fest­ge­stellt und geahn­det. Diese betra­fen bei­spiels­weise das am Festplatz in Gustorf gel­tende Glasverbot, Wildpinkeln in der Öffentlichkeit oder alko­hol­be­ding­tes grob stö­ren­des Verhalten. Einige Personen muss­ten durch die Polizei in Gewahrsam genom­men wer­den. Die Zahl der aus­ge­spro­che­nen Platzverweise stieg in die­sem Jahr an – auch, weil auf dem Marktplatz in Wevelinghoven am Freitagabend ver­stärkt mit­ge­brach­ter Alkohol kon­su­miert wurde. Alleine dort wur­den im Rahmen der ver­stärk­ten Präsenz des OSD rund 50 Platzverweise aus­ge­spro­chen und ent­spre­chende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein­ge­lei­tet. Viele der davon betrof­fe­nen Personen sind nicht in Grevenbroich wohn­haft, son­dern kamen aus dem umlie­gen­den Gemeinden.

Beobachtet wurde ins­ge­samt eine Zunahme des Alkoholkonsums, nicht nur, aber vor allem auch bei min­der­jäh­ri­gen Personen, bei denen zudem auch diverse Tabakprodukte sicher­ge­stellt wur­den. In die­sem Zusammenhang ist die Arbeit der Kooperationspartner des Jugendschutzprojektes „Geht fit!“ her­vor­zu­he­ben, die mit ihren prä­ven­ti­ven Angeboten vor Ort waren, sich aber auch bereits alko­ho­li­sier­ter Jugendlicher und jun­ger Erwachsener ange­nom­men haben. Die enge Kooperation zwi­schen OSD, Polizei und Trägern der Jugendhilfe hat sich an den Karnevalstagen erneut bewährt.

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