Klartext​.NRW: Stuttgart/​Rhein-​Kreis Neuss: Zwei Tote bei Verkehrsunfall – Tatverdächtiger in Haft

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Robert Schilken, Herausgeber



Stuttgart-​Nord (ots) Beim Zusammenstoß eines Kleinwagens mit einem Sportwagen erlit­ten am Mittwochabend (06.03.2019) um 23.35 Uhr zwei Personen, aus dem Rhein-​Kreis Neuss, töd­li­che Verletzungen. 

Ein 20-​jähriger Mann war mit sei­nem gemie­te­ten Jaguar auf der Rosensteinstraße in Richtung Nordbahnhofstraße unter­wegs und geriet dabei mut­maß­lich auf­grund über­höh­ter Geschwindigkeit ins Schleudern. Kurz vor dem dor­ti­gen Kino-​Zentrum ver­lor er die Kontrolle über das Fahrzeug, rutschte nach links über die Gegenfahrbahn und einen Grünstreifen und prallte schließ­lich in die rechte Seite des Citroen-​Kleinwagens, der in die­sem Moment aus einer Parkplatzausfahrt auf die Rosensteinstraße ein­fah­ren wollte.

Der Citroen wurde zunächst gegen einen Baum und danach in das Mobiliar im Außenbereich einer Gaststätte geschleu­dert. Beide Insassen, der 25-​jährige Fahrer sowie seine 22-​jährige Beifahrerin, konn­ten von den Rettungskräften nur noch tot aus dem Auto gebor­gen wer­den. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

Die Rosensteinstraße war bis 03.50 Uhr voll gesperrt, der Verkehr wurde ört­lich umge­lei­tet. Nach ers­ten Schätzungen ent­stand ein Gesamtschaden in Höhe von zirka 110 000 Euro. Der 20-​Jährige sowie sein 18-​jähriger Beifahrer blie­ben unverletzt.

Nachtrag

Stuttgart-​Nord (ots) Der 20 Jahre alte Fahrer des Unfallwagens, der am Mittwochabend (06.03.2019) in der Rosensteinstraße mit einem Citroen zusam­men­ge­sto­ßen war und bei dem zwei Personen getö­tet wur­den, ist am Donnerstagnachmittag (07.03.2019) wegen Verdachts der fahr­läs­si­gen Tötung mit Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart auf Erlass eines Haftbefehls dem zustän­di­gen Richter vor­ge­führt worden.

Dieser erließ den Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Im Rahmen der wei­te­ren Ermittlungen ist unter ande­rem zu klä­ren, ob der deut­sche Beschuldigte mög­li­cher­weise den Tod ande­rer Verkehrsteilnehmer bil­li­gend in Kauf genom­men hatte und folg­lich mit beding­tem Tötungsvorsatz handelte.

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