Grevenbroich: „Wilder Müll“ bei Hülchrath: Stadt bit­tet um Mithilfe

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Rund 100 schwarze Plastiksäcke, gefüllt mit Grünschnitt und ande­ren Gartenabfällen, wur­den der Stadt Grevenbroich am 06.03.2019 als „wil­der Müll“ gemeldet.

Die Beseitigung wurde umge­hend ver­an­lasst. Die Säcke wur­den im Waldstück zwi­schen Hülchrath und Mühlrath, an dem von der Herzogstraße abge­hen­den Weg unweit des Gillbachs gefun­den. Zur Ermittlung des Verursachers bit­tet die Stadt Grevenbroich um Mithilfe aus der Bevölkerung.

Beobachtung, bei­spiels­weise zu auf­fäl­li­gen Fahrzeugen auf oder unweit des Waldwegs in den letz­ten Tagen, kön­nen bei der Stadt unter 02181–608- 448 gemel­det werden.

Im Jahr 2018 wur­den der Stadt Grevenbroich rund 280 „wilde Müllkippen“ gemel­det. Da Spektrum reichte dabei von Kleinabfällen (Hausmüll, Sperrmüll, Elektroschrott) bis gro­ßen Ablagerung (ganze Wohnzimmereinrichtungen, Bauschutt, Bodenaushub, Altreifen). Die Entsorgungskosten, die über die Abfallgebühr durch alle Grevenbroicher Bürgerinnen und Bürger getra­gen wer­den, lagen bei rund 50.000 Euro.

Zu oft kom­men die Verursacher trotz rück­sicht­lo­sen Verhaltens unge­scho­ren davon. Dabei würde bereits ein Autokennzeichen rei­chen, um den einen oder ande­ren Umweltfrevler durch ein saf­ti­ges Bußgeld künf­tig von sol­chem Tun abzu­hal­ten. Um mög­lichst schnell die wil­den Müllablagerungen besei­ti­gen zu kön­nen, die Verursacher zeit­nah zu ermit­teln und auch um zu ver­mei­den, dass eine kleine Müllkippe schnell zu einem gro­ßen Müllberg anwächst, ist die Stadt auch auf die Mithilfe ihrer Einwohner angewiesen.

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