Anbindung des Interkommunalen Gewerbegebietes Jüchen – Grevenbroich

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen, Grevenbroich – Die Städte Jüchen und Grevenbroich pla­nen ent­lang der bis­he­ri­gen A 540 in Kooperation mit der RWE-​Power AG ein Interkommunales Gewerbegebiet. 

Den bei­den Kommunen wird durch die­ses Projekt die Möglichkeit gebo­ten, sich zukunfts­fä­hig wirt­schaft­lich wei­ter zu ent­wi­ckeln. Die ca. 42 ha große Fläche ist im Regionalplan als GIB-​Fläche mit beson­de­rer Zweckbestimmung und als über­re­gio­nal bedeut­sa­mer Standort ausgewiesen.

Aufgrund der für Autobahnen gel­ten­den Vorschriften war bis­her eine direkte Anbindung des Gebietes an die A 540 nicht mög­lich und damit die Erschließung nicht gesi­chert. In einem gemein­sa­men Schreiben an Herrn Verkehrsminister Hendrik Wüst hat­ten alle Projektbeteiligten den Minister gebe­ten, sich für die Herabstufung der A 540 zu einer Bundesstraße ein­zu­set­zen. Durch eine sol­che Herabstufung ist ein direk­ter Anschluss des Gebietes an das über­re­gio­nale Straßennetz mög­lich und die Verkehrsströme kön­nen unmit­tel­bar in das zukünf­tige Industriegebiet geführt werden.

Herr Minister Hendrik Wüst hatte bereits mit­ge­teilt, dass er den Gedanken auf­grei­fen werde und sich für die Herabstufung der A 540 ein­setzt sowie umge­hend Gespräche mit dem Bundesministerium für Verkehr und digi­tale Infrastruktur (MBVI) auf­neh­men werde.

Herr Minister Wüst hat den bei­den Städten am 15. Februar mit­ge­teilt, dass die not­wen­di­gen Vorgespräche mit dem Bundesministerium für Verkehr und digi­tale Infrastruktur bereits statt­ge­fun­den haben. Der Landesbetrieb Straßen NRW werde nun die Abstufung der A 540 einleiten.

Das neue Gewerbegebiet ist ein ers­ter und wich­ti­ger Schritt in der Region zur Schaffung neuer Arbeitsplätze, die benö­tigt wer­den, um den Strukturwandel durch die Beendigung des Braunkohletagebaus abzufedern.

Bürgermeister Harald Zillikens bedankt sich bei Herrn Minister Wüst für die Herabstufung der BAB und die Unterstützung bei die­sem Projekt. „Hier wird ein ers­tes bedeut­sa­mes Infrastrukturprojekt in der Region ermög­licht, das neue Arbeitsplätze auf einer ehe­ma­li­gen Tagebaufläche schaf­fen wird.“

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