Rhein-​Kreis Neuss: Probealarm soll Bevölkerung für Sirenen-​Warntöne sensibilisieren

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Am Donnerstag, 7. März, um 10 Uhr wird die Leitstelle des Rhein-​Kreises Neuss im Rahmen eines Probealarms die Sirenen aus­lö­sen. „Ziel der Aktion ist es, die Menschen für das Thema zu sen­si­bi­li­sie­ren”, erklärt Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke. 

Häufig wüss­ten die Bürgerinnen und Bürger näm­lich nicht mehr, was Warnsignale bedeu­te­ten oder wie man sich im Ereignisfall rich­tig verhalte. 
Die Warnung im Verteidigungsfall ist Aufgabe des Bundes. Der Katastrophenschutz und die stän­dige Aufgabe der Gefahrenabwehr sind Ländersache.

Eine Vielzahl der dar­aus resul­tie­ren­den Aufgaben hat das Land Nordrhein-​Westfalen aber auf die ört­li­che Ebene über­tra­gen – so auch die Warnung der Bevölkerung an den Rhein-​Kreis Neuss und seine acht Kommunen. 

Großbrände, Unwetter, Bombenentschärfungen – nur wenn die Menschen recht­zei­tig gewarnt wer­den, kön­nen Gefahren gebannt und Schäden erfolg­reich bewäl­tigt wer­den. Der Aufruf zu bestimm­ten Verhaltensweisen (etwa „Fenster und Türen schlie­ßen“) dient nicht nur der eige­nen Sicherheit, son­dern erleich­tert auch erheb­lich die Arbeit der Einsatzkräfte. Die Bürgerinnen und Bürger kön­nen durch rich­ti­ges Verhalten wich­tige Beiträge zur eige­nen Sicherheit und zur Sicherheit ihrer Nachbarn leisten. 

Neben dem Probealarm am 7. März ist daher am 5. September die zweite Auflage des lan­des­wei­ten Warntags geplant. Dann wer­den nicht nur die Sirenen aus­ge­löst, son­dern auch andere Warnmittel wie eine Meldung mit der kos­ten­lo­sen Notfall-​Informations- und Nachrichten-​App (NINA) des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eingesetzt.

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