Neuss: Jugendlicher nach Streit durch meh­rere Messerstiche ver­letzt – Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und der Polizei: Am Samstagabend (02.03.), gegen 22:00 Uhr, rück­ten meh­rere Streifenwagen zur Bergheimer Straße, im Ortsteil Reuschenberg aus.

Nach einer zunächst ver­ba­len Streitigkeit zwi­schen einem 17-​jährigen Neusser und einer Gruppe Heranwachsender, hatte der Jugendliche im Zuge der anschlie­ßen­den kör­per­li­chen Auseinandersetzung Verletzungen durch meh­rere Messerstiche erlit­ten. Als die Polizei ein­traf waren die Verdächtigen bereits geflüch­tet. Der schwer­ver­letzte Neusser wurde durch Rettungskräfte einer Klinik zugeführt.

Im Rahmen der unmit­tel­bar ein­ge­lei­te­ten Fahndung über­prüfte die Polizei zwei männ­li­che Personen nahe des Selikumer Parks. Bei der Kontrolle stellte sich her­aus, dass beide offen­bar zu der Gruppe gehört hat­ten, aus der her­aus die Tat gesche­hen war. Zudem stell­ten die Beamten bei einem der bei­den ein Messer sicher. Der eben­falls 17-​Jährige wurde vor­läu­fig festgenommen.

Im Zuge der wei­te­ren Ermittlungen stellte sich her­aus, dass es sich bei ihm nach der­zei­ti­gem Erkenntnisstand nicht um den eigent­li­chen Messerstecher han­delte. Es erhär­tete sich jedoch ein Verdacht gegen einen 19-​jährigen Neusser, den die zwi­schen­zeit­lich ein­ge­rich­tete Mordkommission, unter Leitung des Polizeipräsidiums Düsseldorf, am Sonntagmorgen (03.03.) an sei­ner Wohnanschrift festnahm.

Der Heranwachsende äußerte sich in ers­ten Vernehmungen nicht zum Tatvorwurf. Er soll am Montag einem Haftrichter vor­ge­führt wer­den. Der ver­letzte 17-​Jährige ver­bleibt sta­tio­när im Krankenhaus. Die Ermittlungen dau­ern an.

(2.109 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)