Neuss: Der Kappessonntagszug aus Sicht der Polizei

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) Beim all­jähr­li­chen Kappessonntagszug säum­ten am 3. März, bei über­wie­gend tro­cke­nem Wetter, nahezu 100.000 Besucher den Streckenverlauf im Bereich der Neusser Innenstadt.

Auch wenn die fröh­li­che Stimmung deut­lich über­wog, musste die Polizei ver­ein­zelt ein­schrei­ten und auch Strafanzeigen – vor­wie­gend Körperverletzungsdelikte – auf­neh­men. Übermäßiger Alkoholgenuss war in den meis­ten Fällen der Auslöser von Streitigkeiten. Bis 18 Uhr erteilte die Polizei im unmit­tel­ba­ren Umfeld des Kappessonntagszuges ins­ge­samt 13 Platzverweise.

Am Neusser Amtsgericht hiel­ten sich Störungen, wie in den ver­gan­ge­nen Jahren beob­ach­tet, wei­test­ge­hend in Grenzen. Die in die­sem Jahr erst­ma­lig auf­ge­stell­ten Sperrgitter am Amtsgericht Neuss, tru­gen dazu bei, ein stö­rungs­freies Vorbeiziehen des Karnevalzuges zu gewähr­leis­ten. Die dort ein­ge­setz­ten Polizeikräfte stell­ten jedoch Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz fest und lei­te­ten gegen zwei Personen Ermittlungsverfahren ein. Aufgefundene Drogen wur­den sichergestellt.

Unter ande­rem auf dem Hauptstraßenzug erteilte die Polizei ver­ein­zelt Platzverweise. Ein unein­sich­ti­ger Karnevalist musste zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam genom­men wer­den. Während des Zuges wur­den drei Körperverletzungsdelikte der Polizei bekannt. Diesbezügliche Ermittlungen der Kripo dau­ern an.

Der bis dato ruhige Verlauf des Kappessonntagszuges wurde getrübt durch eine anschlie­ßende Auseinandersetzung am Markt. Die Polizei musste, kurz vor 18 Uhr, strei­tende Parteien tren­nen und zunächst zwei Personen in Gewahrsam neh­men. In Folge des­sen misch­ten sich andere Anwesende ein und began­nen, die Maßnahmen der Polizei erheb­lich zu stö­ren. Weitere Ingewahrsamnahmen folg­ten. Der Einsatz dau­ert zum jet­zi­gen Zeitpunkt noch an.

(608 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)