Neuss: Der Kappessonntagszug aus Sicht der Polizei

Neuss (ots) Beim alljährlichen Kappessonntagszug säumten am 3. März, bei überwiegend trockenem Wetter, nahezu 100.000 Besucher den Streckenverlauf im Bereich der Neusser Innenstadt.

Auch wenn die fröhliche Stimmung deutlich überwog, musste die Polizei vereinzelt einschreiten und auch Strafanzeigen - vorwiegend Körperverletzungsdelikte - aufnehmen. Übermäßiger Alkoholgenuss war in den meisten Fällen der Auslöser von Streitigkeiten. Bis 18 Uhr erteilte die Polizei im unmittelbaren Umfeld des Kappessonntagszuges insgesamt 13 Platzverweise.

Am Neusser Amtsgericht hielten sich Störungen, wie in den vergangenen Jahren beobachtet, weitestgehend in Grenzen. Die in diesem Jahr erstmalig aufgestellten Sperrgitter am Amtsgericht Neuss, trugen dazu bei, ein störungsfreies Vorbeiziehen des Karnevalzuges zu gewährleisten. Die dort eingesetzten Polizeikräfte stellten jedoch Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz fest und leiteten gegen zwei Personen Ermittlungsverfahren ein. Aufgefundene Drogen wurden sichergestellt.

Unter anderem auf dem Hauptstraßenzug erteilte die Polizei vereinzelt Platzverweise. Ein uneinsichtiger Karnevalist musste zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam genommen werden. Während des Zuges wurden drei Körperverletzungsdelikte der Polizei bekannt. Diesbezügliche Ermittlungen der Kripo dauern an.

Der bis dato ruhige Verlauf des Kappessonntagszuges wurde getrübt durch eine anschließende Auseinandersetzung am Markt. Die Polizei musste, kurz vor 18 Uhr, streitende Parteien trennen und zunächst zwei Personen in Gewahrsam nehmen. In Folge dessen mischten sich andere Anwesende ein und begannen, die Maßnahmen der Polizei erheblich zu stören. Weitere Ingewahrsamnahmen folgten. Der Einsatz dauert zum jetzigen Zeitpunkt noch an.

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