Neuss: Neue Kanäle auf Bergheimer Straße und Dreikönigenstraße – Buslinien fah­ren Umleitungen

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Teilweise über 100 Jahre alt sind die Kanäle auf der Bergheimer Straße und der Dreikönigenstraße. Die in die Jahre gekom­me­nen Kanäle müs­sen drin­gend erneu­ert und teil­weise mit grö­ße­ren Kapazitäten aus­ge­stat­tet werden. 

Am Mittwoch, 6. März 2019, begin­nen das Tiefbaumanagement der Stadt Neuss und die InfraStruktur Neuss AöR des­halb auf der Bergheimer Straße im Bereich zwi­schen Dreikönigen- /​Schillerstraße und Kant- /​Eichendorffstraße sowie auf der Dreikönigenstraße mit umfang­rei­chen Bauarbeiten. Im Zuge der Arbeiten wer­den nicht nur die Kanäle erneu­ert, son­dern auch die Straßen ein­schließ­lich der Geh- und Radwege neu gestaltet.

Die Bauarbeiten wer­den vor­aus­sicht­lich 20 Monate dau­ern. In die­ser Zeit wer­den Bergheimer und Dreikönigenstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt, die Anliegerinnen und Anlieger kön­nen ihre Grundstücke bis auf kurze Vollsperrungen erreichen.

Zu Beginn der Baumaßnahme muss der Kreuzungsbereich Bergheimer Straße/​Schillerstraße/​Dreikönigenstraße für vor­aus­sicht­lich acht bis zehn Wochen voll gesperrt wer­den. In die­sem Zeitraum wird im ers­ten Teil der Bergheimer Straße zwi­schen dem Friedrich-​Ebert-​Platz und der Sperrung im Kreuzungsbereich die Einbahnstraßenregelung auf­ge­ho­ben, in Fahrtrichtung Friedrich-​Ebert-​Platz wer­den die Anliegerinnen und Anlieger über den Parkplatz von Jacques Weindepot auf die Weingartstraße geführt.

Die Einbahnstraße im wei­te­ren Verlauf der Bergheimer Straße wird bis zur Einmündung Kantstraße eben­falls auf­ge­ho­ben. Um die Parkmöglichkeiten auf Kant- und Eichendorffstraße zu erhal­ten und gleich­zei­tig Bussen und Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr eine Durchfahrt zu ermög­li­chen, wer­den beide zu Einbahnstraßen in Fahrtrichtung Bergheimer Straße.

Der Verkehr wird über die Jülicher Landstraße und die Obererft/​Weberstraße umge­lei­tet. Im Bereich des Friedrich-​Ebert-​Platzes wer­den die Ampeln für die Baumaßnahme am Sonntag vor Baubeginn umge­stellt. In der Folge kann es im Bereich der Nordkanalallee in den Nachmittagsstunden zu län­ge­ren Wartezeiten kommen.

Buslinien 843, 844 und 848 fah­ren Umleitungen

Während der Bauarbeiten fah­ren die Stadtwerkebusse der Linien 843 in Richtung Grefrath, 844 in Richtung Hoisten und 848 in Richtung Lukaskrankenhaus eine weit­räu­mige Umleitung.

Die Haltestellen „Friedrich-​Ebert-​Platz, Bussteig 1“, „Dreikönigenstraße“ und „Schillerstraße“ kön­nen nicht ange­fah­ren wer­den, dafür wer­den Ersatzhaltestellen eingerichtet.

Die Linie 848 Richtung Lukaskrankenhaus fährt statt der Haltestelle „Friedrich-​Ebert-​Platz, Bussteig 1“ (Bergheimer Straße) eine Haltestelle auf der Nordkanalallee an. Fahrgäste, die die Haltestelle „Schillerstraße“ nut­zen, wer­den gebe­ten, auf die Haltestelle „Weingartstraße“ in der Weberstraße auszuweichen.

Für die Linien 843 Richtung Grefrath und 844 Richtung Hoisten wird eine Ersatzhaltestelle für die Haltestelle „Friedrich-​Ebert-​Platz, Bussteig 1“ (Bergheimer Straße) auf der Jülicher Straße ein­ge­rich­tet. Außerdem fah­ren die Busse zusätz­lich die Haltestellen „Friedrich-​Ebert-​Platz, Bussteig 3“ sowie „Kantstraße“ an.

Die Kanäle im Bereich Bergheimer und Dreikönigenstraße sind Größtenteils 1912 und 1913 gebaut wor­den, der jüngste ist aus dem Jahr 1938. Eine Erneuerung ist also drin­gend gebo­ten. Neben den Schmutzwasser- wer­den auch die Regenwasserkanäle erneu­ert. Hier wer­den die Kapazitäten erhöht, teil­weise sogar ver­dop­pelt. So soll der Abfluss auch bei den in Zukunft häu­fi­ger zu erwar­ten­den Starkregen gesi­chert bleiben.

In bei­den Straßen wer­den eben­falls die Schmutz- und Regenwasserhausanschlüsse bis zur Grundstücksgrenze sowie teil­weise auch die Gas- und Wasserhausanschlüsse erneu­ert und die Gas und Wasserleitungen umgelegt.

(275 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)