Jüchen: Wirtschaftswege – Neuer Wegehobel ange­schafft

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Robert Schilken, Herausgeber


Jüchen – Seit Jahren arbeiten Landwirtschaft, Politik und Verwaltung beim Thema Wirtschaftswege Hand in Hand.

Bei einem Gespräch der Ortslandwirte Willi Aretz und Hubertus Schmitz mit dem Bürgermeister war angeregt worden, einen Wegehobel durch die Stadt zu beschaffen, der dann von den Landwirten genutzt werden kann. Hiermit können Landwirte bei Bedarf eigenverantwortlich unbefestigte Wirtschaftswege begradigen. In Jüchen bearbeiten seit vielen Jahren die Ortslandwirte die Wirtschaftswege, die nicht asphaltiert sind, in Eigenleistung.

Mit einem Wegehobel ist es möglich, Schotter gleichmäßig auf die Wegeflächen zu verteilen und einzuarbeiten. Auch der Baubetriebshof der Stadt Jüchen nutzt zukünftig dieses Gerät. Von der Bearbeitung der unbefestigten Wirtschaftswege profitieren die Landwirtschaft, Stadt und die Bevölkerung.

Bei der neuen Gerätschaft handelt es sich um eine Sonderanfertigung, die auch bei den Maschinenringen Neuss/ Mönchengladbach/ Gillbach e.V. und Rheinland-West e.V. Verwendung findet. Die Beschaffungskosten von rd. 5.000,-- Euro trägt die Stadt Jüchen. Bisher musste ein Wegehobel immer gegen Gebühr ausgeliehen werden und über weite Wegstrecken transportiert werden.

Der Wegehobel wird zukünftig auf dem Gut Bontenbroich gelagert von Hubertus Schmitz bei Bedarf unentgeltlich an Jüchener Landwirte zur Bearbeitung von Wirtschaftswegen verliehen. Hier werden auch Aufzeichnungen geführt, um Daten über die Nutzungsintensität zu erhalten.

Darüber hinaus stellt die Stadt Jüchen jährlich rd. 5.000 € zur Beschaffung von Wegebaumaterial zur Verfügung. Mit dem Wegehobel ist es möglich, in relativ kurzer Zeit große Mengen an Wegebaumaterial zu verarbeiten.

Foto v.l.n.r.: Harald Zillikens, Hubertus Schmitz, Willi Aretz. Foto: Stadt
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