Neuss: Bürgermeister und Landrat ver­stän­di­gen sich über Eckpunkte zur Fusion der Krankenhäuser

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Rhein-Kreis Neuss – Der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke haben sich über Eckpunkte zur Fusion des städtischen Lukaskrankenhauses mit den Kreiskrankenhäusern in Dormagen und Grevenbroich verständigt.

Stadtrat und Kreistag sollen Ende März den Weg frei machen für den Verbund der kommunalen Krankenhäuser, der damit zu den zehn größten in Deutschland zählt. Landrat Petrauschke und Bürgermeister Breuer sind sich in der Zielsetzung einig, eine hochwertige medizinische Versorgung aller Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Kreis Neuss durch den Zusammenschluss der Krankenhäuser für die Zukunft sicher zu stellen.

Die Fusion der Krankenhäuser sei medizinisch und wirtschaftlich vorteilhaft, sichere die kommunale Trägerschaft und gebe den rund 3.800 Beschäftigten der Krankenhäuser eine gute Perspektive.

Der Zusammenschluss der Krankenhäuser soll zielstrebig aufgenommen werden und „auf Augenhöhe“ stattfinden. Stadt Neuss und Rhein-Kreis Neuss sollen je zur Hälfte Gesellschafter des Krankenhauses sein, wozu der Rhein-Kreis Neuss an die Stadt Neuss einen Ausgleich zu leisten hat. Die genaue Höhe des Ausgleichs wird derzeit noch durch eine Unternehmensbewertung ermittelt. Der Stadt Neuss soll im Zuge der Ausgleichsleistung auch das Recht eingeräumt werden, Gesellschafteranteile an den Kreiswerken zu erhalten.

Bürgermeister Breuer und Landrat Petrauschke wollen dem gemeinsamen Unternehmen moderne und wirkungsvolle Entscheidungsstrukturen geben. Hierzu sollen bis zu drei Geschäftsführer bestellt werden können und ein paritätisch besetzter Aufsichtsrat mit stimmberechtigten Vertretern der Arbeitnehmer/innen deren Tätigkeit eng begleiten.

An der Spitze des Aufsichtsrates soll ein/e externe/r Experte/in gemeinsam von Kreis und Stadt berufen werden. An dessen/deren Seite sollen die Hauptverwaltungsbeamten des Kreises und der Stadt Neuss als stellvertretende Vorsitzende stehen. Stadt und Kreis können darüber hinaus die gleiche Anzahl weiterer Mitglieder in den Aufsichtsrat berufen.

Foto: Stadt Neuss
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