Neuss/​Meerbusch/​Grevenbroich: Polizei warnt vor Betrügern

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss (ots) Zum wie­der­hol­ten Mal ver­such­ten Betrüger im Rhein-​Kreis Neuss durch Vorspiegeln fal­scher Tatsachen, an das Geld von älte­ren Mitbürgern zu gelan­gen. Zum Glück schei­ter­ten alle der Polizei bekann­ten Straftaten am rich­ti­gen Verhalten der Senioren. 

Am Montagnachmittag (18.02.) rief eine angeb­li­che Verwandte in Meerbusch bei einem 70-​Jährigen an und bat ihn um Übergabe von 19.000 Euro, um sich aus einer finan­zi­el­len Notlage zu befreien. Am Dienstagnachmittag (19.02.) durch­schaute ein 76-​Jähriger Mann aus Neuss einen soge­nann­ten „Enkeltrick”.

Einen fal­schen Polizeibeamten hatte eine Seniorin in Grevenbroich am Telefonhörer. Der Anrufer berich­tete von einer angeb­li­chen rumä­ni­schen Einbrecherbande, die fest­ge­nom­men wurde und erkun­digte sich nach Wertgegenständen in der Wohnung der Seniorin. Diese ließ sich aber auf nichts ein und das Telefonat wurde beendet.

Drei Fälle, alle mit gutem Ausgang. Doch noch viel zu oft fal­len gut­gläu­bige ältere Menschen auf Tricks von pro­fes­sio­nell agie­ren­den Telefonbetrügern her­ein. Die Erfahrung zeigt, dass sich Gruppen der Verdächtigen oft­mals über meh­rere Tage in einer Region auf­hal­ten. Möglicherweise tre­ten sie erneut im Rhein-​Kreis Neuss auf.

Daher ist nicht aus­zu­schlie­ßen, dass es in den nächs­ten Tagen zu wei­te­ren Betrugsversuchen kommt. Bei Anrufen die­ser Art han­delt es sich um den soge­nann­ten „Enkeltrick” oder um fal­sche Polizeibeamte, bei dem Hilfsbereitschaft und Gutgläubigkeit älte­rer Menschen aus­ge­nutzt wer­den. Im schlimms­ten Fall hän­di­gen die Opfer Geld in der Annahme aus, dass sich ein Verwandter in einer finan­zi­el­len Notlage befin­det oder das Geld sei sicher bei der „ech­ten” Polizei aufgehoben.

Tatsächlich han­delt es sich bei dem Anrufer weder um einen Verwandten oder alten Bekannten, noch liegt eine finan­zi­elle Notlage vor. Auch die Polizei wird sich nie­mals am Telefon nach dem Aufbewahrungsort von Wertgegenständen oder Bargeld erkun­di­gen. In sol­chen Fällen kön­nen Sie davon aus­ge­hen, dass Betrüger am Werk sind, die sich als Polizisten ausgeben.

Die „echte” Polizei rät daher, nie­mals Geld an fremde Personen aus­zu­hän­di­gen und sich sofort nach der Richtigkeit des Anrufes zu erkun­di­gen. Derartige Vorkommnisse soll­ten unver­züg­lich der Polizei gemel­det wer­den. Angehörige von älte­ren Menschen, die alleine in ihren Wohnungen leben, soll­ten Seniorinnen und Senioren über die Masche der Betrüger aufklären.

(192 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)

1 Kommentar

  1. Letzte Woche hatte ich einen Enkeltrickanruf. Ich mel­dete das der Polizei und bekam nur die Antwort: Auflegen und den Anruf been­den. Soll man das jetzt mel­den oder ein­fach nur den Anruf beenden?????

Kommentare sind deaktiviert.