Meerbusch: Feuerwehr mit einem ein­satz­rei­ches Wochenende

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Meerbusch – „Wenn das Haus dei­nes Nachbarn brennt, so hilf ihm löschen, schon mor­gen könnte es dein eige­nes sein!”.

Dieser Ausspruch frei nach Horaz (8 v. Chr.) hat in unse­ren moder­nen Zeiten nichts an Aktualität ein­ge­büßt, denn auch heute unter­stüt­zen sich benach­barte Feuerwehren bei Großeinsätzen im Rahmen der „über­ört­li­chen Hilfe” gegen­sei­tig mit Fahrzeugen, Mannschaft und Gerät.

Am Freitagabend kam der Löschzug Lank gleich bei zwei par­al­le­len Großbränden mit zum Einsatz. Gegen 19:00 brannte in Neuss, im Gewerbegebiet „Taubenthal”, eine ca. 1.200 m² große Lagerhalle bis auf die Grundmauern nie­der. Rund 150 Feuerwehrleute bekämpf­ten über Stunden den Brand, dar­un­ter eben auch einige Kameraden aus Lank, wel­che zur Unterstützung der Einsatzleitung vor Ort den Einsatzleitwagen des Rhein-​Kreises Neuss besetz­ten.

Aufgrund der vor­herr­schen­den Windrichtung war der Brandgeruch auch im Stadtgebiet Meerbusch noch deut­lich zu rie­chen, so dass über die Warn-​App „NINA” sowie über Radio ent­spre­chende Hinweise an die Bevölkerung her­aus­ge­ge­ben wur­den.

Gegen 22:30 erreichte die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch dann das nächste Hilfeersuchen, dies­mal aus Krefeld. Im Gewerbegebiet „Bruchfeld” stand eben­falls eine Lagerhalle in Brand. Hier unter­stütz­ten die Kameraden aus Lank bis ca. 04:00 am Samstagmorgen mit dem dort sta­tio­nier­ten TLF4000, einem Fahrzeug, dass spe­zi­ell für Förderung und Abgabe gro­ßer Mengen Löschwasser bei Bränden gebaut ist.

Aber auch mit Einsätzen im Stadtgebiet hatte die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch am Wochenende eini­ges zu tun. Bereits am Freitagabend gegen 21:00 bemerk­ten Bewohner eines Hauses an der Friedensstraße Brandgeruch. Die ange­rück­ten Kräfte der Löschzüge Büderich, Lank sowie der haupt­amt­li­chen Wache Osterath kon­trol­lier­ten das Gebäude, konn­ten jedoch kein Feuer fest­stel­len.

Am Samstagmorgen gegen 07:00 leis­te­ten die Kräfte des Löschzugs Büderich auf der A52 Hilfe. Nach einem Verkehrsunfall sicher­ten sie die Einsatzstelle und rei­nig­ten die Fahrbahn von aus­ge­lau­fe­nen Betriebsmitteln. Um 18:00 kam es dann zu drei par­al­le­len Einsätzen inner­halb von 45 Minuten. Zunächst erreichte die Kräfte des Löschzugs Lank die Meldung, dass auf der A44, Fahrtrichtung Düsseldorf im Tunnel „Rheinschlinge” ein Fahrzeug bren­nen soll. Dies stellte sich glück­li­cher­weise jedoch „nur” als tech­ni­scher Defekt her­aus.

Nur 10 Minuten spä­ter dann eine erneute Feuermeldung aus Büderich, Anwohner der Kantstraße hat­ten Brandgeruch wahr­ge­nom­men. Auch in die­sem Fall konnte kein Schadenfeuer fest­ge­stellt wer­den. Da der Löschzug Lank noch auf der Autobahn gebun­den war, unter­stützte hier der Löschzug Osterath die Kameraden aus Büderich. Weitere 20 Minuten spä­ter war dann noch der Löschzug Strümp bei einem Verkehrsunfall auf der Osterather Straße gefor­dert.

Den Abschluss des ein­satz­rei­chen Wochenendes bil­dete eine Alarmierung der Löschgruppe Nierst am Sonntagabend um etwa 21:30, die Kameraden unter­stüt­zen die Besatzung eines Rettungswagens bei der Rettung eines Patienten durch einen engen Treppenraum.

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