Meerbusch: Feuerwehr mit einem ein­satz­rei­ches Wochenende

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – „Wenn das Haus dei­nes Nachbarn brennt, so hilf ihm löschen, schon mor­gen könnte es dein eige­nes sein!”. 

Dieser Ausspruch frei nach Horaz (8 v. Chr.) hat in unse­ren moder­nen Zeiten nichts an Aktualität ein­ge­büßt, denn auch heute unter­stüt­zen sich benach­barte Feuerwehren bei Großeinsätzen im Rahmen der „über­ört­li­chen Hilfe” gegen­sei­tig mit Fahrzeugen, Mannschaft und Gerät.

Am Freitagabend kam der Löschzug Lank gleich bei zwei par­al­le­len Großbränden mit zum Einsatz. Gegen 19:00 brannte in Neuss, im Gewerbegebiet „Taubenthal”, eine ca. 1.200 m² große Lagerhalle bis auf die Grundmauern nie­der. Rund 150 Feuerwehrleute bekämpf­ten über Stunden den Brand, dar­un­ter eben auch einige Kameraden aus Lank, wel­che zur Unterstützung der Einsatzleitung vor Ort den Einsatzleitwagen des Rhein-​Kreises Neuss besetzten.

Aufgrund der vor­herr­schen­den Windrichtung war der Brandgeruch auch im Stadtgebiet Meerbusch noch deut­lich zu rie­chen, so dass über die Warn-​App „NINA” sowie über Radio ent­spre­chende Hinweise an die Bevölkerung her­aus­ge­ge­ben wurden.

Gegen 22:30 erreichte die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch dann das nächste Hilfeersuchen, dies­mal aus Krefeld. Im Gewerbegebiet „Bruchfeld” stand eben­falls eine Lagerhalle in Brand. Hier unter­stütz­ten die Kameraden aus Lank bis ca. 04:00 am Samstagmorgen mit dem dort sta­tio­nier­ten TLF4000, einem Fahrzeug, dass spe­zi­ell für Förderung und Abgabe gro­ßer Mengen Löschwasser bei Bränden gebaut ist.

Aber auch mit Einsätzen im Stadtgebiet hatte die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch am Wochenende eini­ges zu tun. Bereits am Freitagabend gegen 21:00 bemerk­ten Bewohner eines Hauses an der Friedensstraße Brandgeruch. Die ange­rück­ten Kräfte der Löschzüge Büderich, Lank sowie der haupt­amt­li­chen Wache Osterath kon­trol­lier­ten das Gebäude, konn­ten jedoch kein Feuer feststellen.

Am Samstagmorgen gegen 07:00 leis­te­ten die Kräfte des Löschzugs Büderich auf der A52 Hilfe. Nach einem Verkehrsunfall sicher­ten sie die Einsatzstelle und rei­nig­ten die Fahrbahn von aus­ge­lau­fe­nen Betriebsmitteln. Um 18:00 kam es dann zu drei par­al­le­len Einsätzen inner­halb von 45 Minuten. Zunächst erreichte die Kräfte des Löschzugs Lank die Meldung, dass auf der A44, Fahrtrichtung Düsseldorf im Tunnel „Rheinschlinge” ein Fahrzeug bren­nen soll. Dies stellte sich glück­li­cher­weise jedoch „nur” als tech­ni­scher Defekt heraus.

Nur 10 Minuten spä­ter dann eine erneute Feuermeldung aus Büderich, Anwohner der Kantstraße hat­ten Brandgeruch wahr­ge­nom­men. Auch in die­sem Fall konnte kein Schadenfeuer fest­ge­stellt wer­den. Da der Löschzug Lank noch auf der Autobahn gebun­den war, unter­stützte hier der Löschzug Osterath die Kameraden aus Büderich. Weitere 20 Minuten spä­ter war dann noch der Löschzug Strümp bei einem Verkehrsunfall auf der Osterather Straße gefordert.

Den Abschluss des ein­satz­rei­chen Wochenendes bil­dete eine Alarmierung der Löschgruppe Nierst am Sonntagabend um etwa 21:30, die Kameraden unter­stüt­zen die Besatzung eines Rettungswagens bei der Rettung eines Patienten durch einen engen Treppenraum.

(133 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)