Grevenbroich: Perspektiven für den Sport im Süden – Infrastruktur auf Ballhöhe bringen

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Rund 2 Millionen Euro wird die Stadt Grevenbroich Ende 2019 seit 2015 in die städ­ti­schen Sportanlagen (ohne Turnhallen und Schwimmbecken) inves­tiert haben.

Größere Projekte sind dabei der Hybridrasen und das Kunstrasenkleinspielfeld im Stadion Stadtmitte, die Sanierung des Kunstrasenspielfeldes und der Laufbahn im Bend Sportpark in Orken und die Sanierung des Kunstrasenspielfeldes in Gustorf. In die­sem Jahr wird in Wevelinghoven ein Kunstrasenspielfeld errich­tet. Die Verwaltung steht bereit, sofort nach Genehmigung des städ­ti­schen Haushalts hier­für die nächs­ten Schritte einzuleiten.

Dazu kom­men in 2019 noch ergän­zende Maßnahmen wie ein Ballfangzaun, ein teil­wei­ser Ersatz der Umzäunung und die Sanierung der Umkleiden 7 und 8 in Gustorf und die dring­lich gefor­derte Umzäunung des Stadions in Stadtmitte. Bürgermeister Klaus Krützen und Sportausschussvorsitzender Friedhelm Schillings den­ken aber auch schon dar­über hin­aus. So gibt es bei den Kapellen Turtles, der Baseball-​Abteilung des TV Jahn 06 e. V., die der­zeit in Barrenstein sitzt, seit gerau­mer Zeit den Wunsch nach bes­se­ren Trainings- und Spielbedingungen.

Krützen und Schillings kön­nen sich per­spek­ti­visch vor­stel­len, die Abteilung auf der der­zeit kaum genutz­ten Rasenfläche neben den Fußballplätzen des FC Süd in Neuenhausen anzu­sie­deln und in dem Zusammenhang den dor­ti­gen Aschenplatz in einen Kunstrasenplatz umzu­wan­deln – und damit einer Bitte des FC Süd zu ent­spre­chen, der die Umwandlung des Platzes for­dert. Mit die­sem Konzept könnte zudem die Anlage in Barrenstein auf­ge­ge­ben wer­den, was dem Ziel einer wei­te­ren Konzentration von Sportflächen zur Reduzierung der Bewirtschaftungskosten ent­spricht. Die Verwaltung ist mit den betrof­fe­nen Vereinen im Gespräch.

Bürgermeister Klaus Krützen und Sportausschussvorsitzender Friedhelm Schillings vor dem Gelände, auf dem künf­tig die Kapellen Turtles ange­sie­delt wer­den könn­ten. Foto: Stadt

Wenn es dann mit Hilfe von Fördergeldern aus Berlin und Ausgleichsmitteln von RWE noch gelingt, die Sportanlagen der SG Frimmersdorf-​Neurath auf einem neuen Kunstrasenplatz in Neurath zu kon­zen­trie­ren und mög­li­cher­weise im alten Sportlerheim eine Begegnungsstätte für Frimmersdorf zu schaf­fen, wären die Sportanlagen im Grevenbroicher Süden auf Ballhöhe und für die Zukunft gut auf­ge­stellt“, so Krützen. Die Entscheidung über die Bundesförderung wird in Kürze erwartet.

Weitere Aufgaben ste­hen dann noch im Grevenbroicher Norden an. So gibt es in Hemmerden eben­falls den Wunsch nach Verbesserungen an der Platzanlage. Zudem muss ent­schie­den wer­den, wie die Sportanlagen in Neukirchen nach dem Ende der Nutzung des Hallenbads wei­ter­ent­wi­ckelt werden.

Der Sportausschuss bereist der­zeit die städ­ti­schen Sportanlagen. Im Anschluss wird er über die wei­tere Vorgehensweise im Detail bera­ten und beschließen.

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