Sondersitzung des Kreistags zum Strukturwandel – Rahmenbedingungen für neue Arbeitsplätze schaffen

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die bes­ten Chancen für einen gelin­gen­den Strukturwandel schafft ein gemein­sa­mes Vorgehen. Hierbei war sich alle Fraktionen des Kreistages in einer Sondersitzung „Ausstieg aus der Braunkohle – Einstieg in den Strukturwandel“ einig. 

Ziel sei, dass der Rhein-​Kreis Neuss auch künf­tig ein star­ker Industriestandort bleibe. Es gelte nun schnellst­mög­lich, opti­male Rahmenbedingungen für neue Arbeitsplätze und eine erfolg­rei­che Entwicklung der Wirtschaft im Kreis und dem gesam­ten Revier zu schaffen.
 
Um dies zu errei­chen, sol­len nun zeit­nah neue Flächen für Industrie- und Gewerbeansiedlungen sowie kon­krete Projekte umge­setzt wer­den. Zudem steht für die Fraktionen eine Stärkung der Verkehrs- und digi­ta­len Infrastruktur im Fokus. Ebenfalls sol­len Perspektiven und Umschulungsprogramme für Beschäftigte von RWE und Zuliefererunternehmen geschaf­fen wer­den, deren Arbeitsplatz künf­tig wegfällt.

Mit unse­ren Projekten Campus Changeneering, Alu-​Valley 4.0, Reviermanagement Gigabit sowie der Modellregion Wasserstoff-​Mobilität haben wir bereits erste Projekte ange­scho­ben, mit denen wir unse­ren Standort nach­hal­tig stär­ken möch­ten. Hieran wer­den Kreistag und Verwaltung wei­tere Maßnahmen anknüp­fen“, berich­tete Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke.

In der Kreistagssitzung gab Petrauschke einen Überblick über die Beschlüsse der Kohlekommission, die Folgen des vor­ge­zo­ge­nen Ausstiegs aus der Braunkohle sowie geplante Maßnahmen zur Bewältigung des Strukturwandels. Zudem refe­rierte Manfred Fischedick vom Wuppertal Institut über den Strukturwandelprozess. Über die Folgen des Ausstiegs aus der Braunkohleverstromung für RWE im Rheinischen Revier sowie die Planungen von RWE für den Kraftwerksstandort Frimmersdorf infor­mier­ten Wilfried Pakmor und Eberhard Uhlig von RWE.

Die Fraktionen ver­stän­dig­ten sich dar­auf, zunächst ein­zelne Maßnahmen abzu­stim­men und zu prio­ri­sie­ren und diese dann in den nächs­ten Sitzungen des Kreisausschusses sowie Kreistages zu beschließen.

(30 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)