Rheinisches Revier: Landrat Petrauschke sprach im Landtag über den Strukturwandel

Rhein-Kreis Neuss – Der Rhein-Kreis Neuss wird sich mit seinen Partnern der Herausforderung des Strukturwandels im rheinischen Braunkohle-Revier engagiert stellen und diesen aktiv mitgestalten.

Mit dieser Devise fuhr Landrat Hans-Jürgen Petrauschke nach Düsseldorf, wo er am Mittwoch, 13. Februar, bei einer Anhörung von Experten sprach, die der Landtagsausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung für 11 Uhr in den Plenarsaal eingeladen hatte.

Der Rhein-Kreis Neuss bringt sich bereits jetzt in Abstimmung mit den Partnern in der Region in die Gestaltung des Strukturwandels ein. Projekte wie „ALU-Valley 4.0 Rheinisches Revier“ oder „Campus Changeneering“ sollen frühzeitig Perspektiven für wichtige Branchen aufzeigen. „Der Gedanke, dass Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam an einem Ort anwendungsorientiert, vernetzt und kooperativ Innovationen in wichtigen Produktionsbereichen unter besonderer Berücksichtigung der Digitalisierung vorantreiben, ist aus hiesiger Sicht ein richtiger und wichtiger Schritt in Richtung Zukunft“, so Petrauschke.

Auch die Entwicklung einer Wasserstoff-Modellregion zur gezielten Nutzung der modernen Energiequelle „Wasserstoff“ für die Mobilität von morgen sei ein zukunftsweisender Ansatz. „Für uns ist es außerdem unabdingbar, dass bei der Umsetzung der Kommissionsbeschlüsse einer dauerhaft verfügbaren und sicheren Energieversorgung zu international wettbewerbsfähigen Preisen eine hohe Priorität eingeräumt wird“, betont Petrauschke im Hinblick auf die Empfehlungen der Bundeskommission „Wachstum, Strukturwandel, Beschäftigung“ in ihrem Abschlussbericht.

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