Neuss: Abi-​Parade kann statt­fin­den – Veranstalter und Stadt einig bei Sicherheitsauflagen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – In einem gemein­sa­men Termin der Stadtverwaltung, Kreispolizeibehörde und dem gewerb­lich täti­gen Veranstalter der „Abi-​Parade“ in Neuss wur­den heute not­wen­dige Sicherheitsauflagen für die dies­jäh­rige Abi-​Parade besprochen. 

Es ist erklär­ter Wille aller Beteiligten auch in die­sem Jahr den Umzug der Abiturienten durch die Neusser Innenstadt zu ermög­li­chen. Die „Abi-​Parade“ der Neusser und wei­te­rer Schulen aus dem gesam­ten Rhein-​Kreis Neuss fin­det seit Jahren in der Neusser City statt. Es konn­ten ein­ver­nehm­lich Sicherheitsauflagen ver­ein­bart wer­den, die vom Veranstalter und Ordnungsbehörde umge­setzt werden.

Eine der wich­tigs­ten Konsequenzen, die heute ver­ein­bart wurde, ist die Beschränkung auf Fahrzeuge mit maxi­mal 3,5 Tonnen Gesamtgewicht. Auf die­sen dür­fen sich neben der Musikanlage ledig­lich DJ´s und gege­be­nen­falls ein Fotograf oder Betreuer auf­hal­ten. Durch die nied­ri­ge­ren Fahrzeuge, wie bei­spiels­weise VW-​Pritschenwagen oder Mercedes Sprinter, besteht eine deut­lich gerin­gere Gefahr, unter die hohen Fahrzeuge zu geraten.

Außerdem gibt es so kaum mehr Platz, um auf die Ladeflächen zu klet­tern und dort zu Tanzen. Die Fahrer die­ser Fahrzeuge müs­sen dar­über hin­aus eine min­des­tens fünf­jäh­rige Fahrpraxis nach­wei­sen. Die Stadt Neuss unter­stützt die Neusser Schulen mit jeweils 250 Euro pro Schule zur Anmietung eines ent­spre­chen­den Fahrzeuges.

Zusätzlich zu den „Wagenengeln“, die von den Schulen pro Rad gestellt wer­den müs­sen und künf­tig min­des­tens 21 Jahre alt sein müs­sen, wird der Veranstalter pro teil­neh­mende Schule zwei pro­fes­sio­nelle Securitys stel­len, die die Einhaltung der Sicherheitsregeln über­wa­chen und durch­set­zen müs­sen. Diese wer­den, da waren sich Veranstalter und Ordnungsbehörde einig, bes­ser gebrieft.

Darüber hin­aus ist es not­wen­dig, dass alle Schulleiterinnen und Schulleiter der teil­neh­men­den Schulen in der kom­men­den Woche an einem Aufklärungsgespräch mit Vertretern vom Ordnungsamt, Verkehrslenkung und Kreispolizeibehörde teil­neh­men. Dabei wer­den ihnen die Sicherheitsbestimmungen erläu­tert und die Gründe dafür benannt. So kön­nen die Schulleitungen anschlie­ßend auf ihre Abiturientinnen und Abiturienten ein­wir­ken und schul­in­terne Konsequenzen bei Fehlverhalten besprechen.

An einem wei­te­ren Termin nach Karneval wer­den Schülervertreter aller Abiturjahrgänge, die an der Abi-​Parade teil­neh­men wol­len, zu einem Gespräch ins Rathaus ein­ge­la­den. Dort wer­den den jun­gen Erwachsenen die Auflagen vor­ge­stellt und die Gründe erläu­tert. Die Stadtverwaltung hofft, dass durch die gemein­sa­men Absprachen eine tolle Abi-​Parade statt­fin­den kann, bei der auch die Sicherheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der Zuschauer gewähr­leis­tet ist.

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