Rommerskirchen: Tierschutzverein über­nimmt Patenschaft – Hundewiese

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Immer wie­der erreich­ten in der Vergangenheit das Rathaus Anfragen von inter­es­sier­ten Bürgerinnen und Bürgern, ob man nicht eine geeig­nete Fläche als „Hundewiese” aus­wei­sen kann.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Ich selbst bin ein gro­ßer Tierfreund und kann den Wunsch nach einer sol­chen Wiese gut nach­voll­zie­hen. Da läuft man bei mir sozu­sa­gen offene Türen ein.” Deshalb wurde bereit Jahr 2016 ein geeig­ne­tes Gelände gesucht und gefun­den. Als pro­ble­ma­tisch erwies sich immer wie­der die Betreuung eines sol­chen Platzes.

Mertens: „Eine Grundvoraussetzung für die erfolg­rei­che Realisierung ist, dass sich eine Gruppe von Hundebesitzern zusam­men­tut, um ein sol­ches Projekt zu betreuen.” Dem vor kur­zem erfolg­ten Aufruf an inter­es­sierte Hundebesitzer zu einem Treffen, bei dem orga­ni­sa­to­ri­sche Fragen zur Hundewiese geklärt wer­den soll­ten, hatte große Resonanz. Rund 30 Interessentinnen und Interessenten waren zu einem Treffen ins Rathaus gekommen.

Einen wich­ti­gen Beitrag auf dem Weg zur Realisierung hat bereits vor eini­gen Tagen der Tierschutzverein für den Kreis Neuss e.V. geleis­tet. Er hat sich münd­lich und schrift­lich bereit erklärt, die Patenschaft für die Hundewiese zu über­neh­men. Sarah und Benjamin Pasternak vom Tierschutzverein: „Die von der Verwaltung vor­ge­schla­gene Fläche ist als Hundewiese per­fekt geeig­net. Sie wird als Treffpunkt für alle Freunde der Vierbeiner ein tol­les Projekt, das wir gerne unter­stüt­zen. Hier kön­nen Hundebesitzer Erfahrungen aus­tau­schen. Für das Sozialverhalten der Hunde ist ein sol­cher Treffpunkt eben­falls von gro­ßem Vorteil.”

Bei dem Treffen wur­den aber auch Bedenken von Anwohnern der direkt an der Bahn lie­gen­den Fläche geäu­ßert, die Sorge vor zu viel Lärm, Verkehr und Hundekotverschmutzung haben. Hierzu wird der Tierschutzverein noch ein­mal mit den Anwohnern in den Dialog gehen, damit das Pilotprojekt Hundewiese erfolg­reich star­ten kann.

Benjamin Pasternak: „Wir möch­ten erst ein­mal die nächs­ten zwei Jahre pro­bie­ren, wie eine sol­che Hundewiese über­haupt ange­nom­men wird und wer­den mit gro­ßem Einsatz mög­li­che Konfliktsituationen aus dem Weg räu­men. Wir dan­ken der Gemeindeverwaltung für die tat­kräf­tige Unterstützung des Tierschutzes, die wirk­lich vor­bild­lich ist. Wir freuen uns, die Chance zu erhal­ten hier ein zusätz­li­ches Angebot für die Tiere zu erhal­ten und wir wer­den den Dialog mit den Nachbarn wei­ter führen.”

(114 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)