Dormagen: Polizei warnt vor dem soge­nann­ten „Enkeltrick”

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen (ots) Am Freitag (08.02.), gegen 11:40 Uhr, erhielt eine 84-​jährige Dormagenerin einen betrü­ge­ri­schen Anruf. Der Unbekannte ver­mit­telte bei der Seniorin den Eindruck, aus ihrem Verwandtenkreis zu stam­men und Geld für einen Immobilienkauf zu benötigen. 

Daraufhin machte sich die Dormagenerin auf den Weg zu ihrem Bankinstitut, um das ver­ein­barte Geld von ihrem Konto abzu­he­ben. Die auf­merk­sa­men Mitarbeiter schöpf­ten bei der hohen Summe Verdacht, dass ihre Kundin mög­li­cher­weise Opfer eines Enkeltricks gewor­den sein könnte. Daher alar­mier­ten sie sofort die Polizei.

Zu einer Geldübergabe kam es nicht, so dass der Seniorin kein finan­zi­el­ler Schaden ent­stand. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Betrüger beherr­schen meh­rere Maschen, um die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft älte­rer Menschen aus­zu­nut­zen. Neben dem „Enkeltrick”, bei dem sich die Anrufer als Verwandter oder alter Bekannter aus­ge­ben, wel­cher sich in einer finan­zi­el­len Notlage befin­det, gibt es noch wei­tere Vorgehensweisen der Trickanrufer.

Sie geben sich bei­spiels­weise als Polizeibeamte aus und berich­ten von einer Einbrecherbande im Wohnviertel des Betroffenen. Der fal­sche Polizist erkun­digt sich dar­auf­hin, nach dem Aufbewahrungsort von Wertgegenständen und bie­tet an, diese ver­meint­lich sicher in Verwahrung zu nehmen.

Tipp: Machen Sie sich bewusst, dass Sie keine per­sön­li­chen Daten, wie fami­liäre oder finan­zi­elle Verhältnisse am Telefon wei­ter­ge­ben. Händigen Sie nie­mals Geld oder Wertgegenstände an unbe­kannte Personen aus. Bleiben Sie miss­trau­isch und zögern Sie nicht, aktu­elle Vorkommnisse die­ser Art bei der Polizei zu melden.

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