Klartext​.NRW: „Europäischer Tag des Notrufs“ – Das schnelle Wählen der 112 ist ein wich­ti­ger Teil der Rettungskette

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Klartext​.NRW – Sind Menschen schwer ver­letzt oder erkrankt, ist eine medi­zi­ni­sche Versorgung not­wen­dig. Besonders bei einer Bewusstlosigkeit oder einem Atemstillstand kommt es dar­auf an, früh­zei­tig den Rettungsdienst zu rufen, um eine schnelle not­fall­me­di­zi­ni­sche Versorgung zu gewährleisten.

Das Wählen der 112 ist dabei ein wich­ti­ger Schritt in der Rettungskette. Nur so wird gewähr­leis­tet, dass die Erste Hilfe des Laien schnell von der pro­fes­sio­nel­len Hilfe des Rettungsdienstes ergänzt wird“, erklärt Joachim Kürsten, Vorstandsmitglied der Johanniter im Regionalverband Niederrhein.

Die Rettungskette beschreibt dabei kurz und knapp die Tätigkeiten des Ersthelfers: 

Schützen: Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Situation und ver­su­chen Sie, die Lage ein­zu­schät­zen. Dabei unbe­dingt beach­ten: Eigenschutz ist immer das oberste Gebot. 

Melden: Wählen Sie die 112 und infor­mie­ren Sie die Rettungskräfte. 

Helfen: Kontrollieren Sie Bewusstsein und Atmung. Prüfen Sie, ob wei­tere Verletzungen vor­lie­gen. Anschließend begin­nen Sie mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Wenn eine lebens­be­droh­li­che Situation ein­tritt, muss in jedem Fall die 112 gewählt wer­den. Dazu gehö­ren zum Beispiel Bewusstlosigkeit, ein Herz-​Kreislauf-​Stillstand, Probleme in der Brust wie schwere Atemnot oder ein Herzinfarkt. Aber auch schon eine Verletzung, die über eine Bagatelle hin­aus­geht, z.B. eine starke Blutung. Kurz: alles, was lebens­be­droh­lich ist oder wer­den kann, erfor­dert eine schnelle not­fall­me­di­zi­ni­sche Behandlung.

Kürsten weist dar­auf hin: „Je bes­ser die Rettungskette funk­tio­niert, desto höher sind die Heilungschancen des Patienten. Daher sollte man, ob bei einem Unfall oder einem medi­zi­ni­schen Notfall, die Telefonnummer 112 wählen.“

Durch den Notruf wird der Rettungsdienst alar­miert. Die Rettungsleitstelle benö­tigt dazu fol­gende Angaben vom Anrufer:

  • Wo ist es passiert?
  • Was ist passiert?
  • Wie viele Verletzte/​Erkrankte gibt es?
  • Welche Verletzungen/​Erkrankungen konn­ten Sie entdecken?
  • Warten auf Rückfragen

Kürsten rät: „Auch wenn das Unfallopfer auf den ers­ten Blick Unterstützung ablehnt, blei­ben Sie am Unfallort, reden Sie mit dem Verunfallten und war­ten Sie ein paar Minuten ab. Sind Sie unsi­cher, wäh­len Sie die 112. Das pro­fes­sio­nelle Rettungsdienstpersonal kann die Situation bes­ser ein­schät­zen und trans­por­tiert den Patienten, wenn not­wen­dig, gleich in ein Krankenhaus für wei­ter­füh­rende Untersuchungen.“ Um im Ernstfall schnell han­deln und rich­tig hel­fen zu kön­nen, emp­fiehlt der Johanniter, die eige­nen Erste-​Hilfe-​Kenntnisse regel­mä­ßig aufzufrischen. 

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