Rommerskirchen: Mitfahrerbank geht an den Start – Bürger hel­fen Bürgern

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Wussten Sie das dafür ein hoher Zeitaufwand erforderlich ist? Auch die Aufwendungen für Reportagen und die Internetkosten sind nicht unerheblich.

Werbung ist die einzige Möglichkeit Kosten zu decken. Diese Art der Finanzierung macht jedoch abhängig. Aber Unabhängigkeit ist ein hohes Gut, welches ich unbedingt bewahren möchte und die "Werbebanner" sind unbeliebt.

Daher bitte ich meine zahlreichen Leser um Unterstützung. Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 5,- Euro monatlich einbringen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, der Fortbestand gesichert sowie Werbebanner reduziert werden.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber


Rommerskirchen – Es war eine Idee, die bei einem der Ortsteilgespräche geboren wurde - die Installation einer sogenannten Mitfahrerbank. Häufig wird beklagt, dass der innerörtliche ÖPNV zu selten - oder schlimmstenfalls - gar nicht zum gewünschten Ziel fährt.

Für Jugendliche und Senioren, aber auch für Familien, die sich kein Auto leisten können, wird selbst der relativ kurze Weg in den Nachbarort zur Herausforderung. Sie sind angewiesen auf Freunde, Verwandte und Nachbarn oder auf den – eher spärlich vorhandenen – öffentlichen Nahverkehr.

Gerade diese Menschen sollen durch die Mitfahrerbank unterstützt werden. Die Idee ist einfach: oft fährt jemand z.B. aus Vanikum zum Center am Park (CaP) oder zum Bahnhof. Und genauso oft fährt wieder jemand zurück. Auch im digitalen Zeitalter funktionieren hier auch analoge Angebote, die nicht app - basiert sind.

Und das funktioniert verhältnismäßig simpel:

An verschiedenen Stellen im Gemeindegebiet - hier zunächst in Vanikum an der Hauptstraße / Spielplatz, an der Venloer Straße / CaP, an der Bahnstraße / Rathaus sowie auf dem Bahnhofsvorplatz steht neben einer Bank ein Schild, auf dem man anzeigen kann, wohin man gerne mitgenommen wäre.

So kann jeder, der an der Bank vorbei in die richtige Richtung fährt, spontan entscheiden, ob er einen Mitfahrer mitnehmen möchte, oder lieber nicht. Bürgermeister Dr. Martin Mertens: "Das ist ein tolles Angebot, das wir bei entsprechender Nachfrage gerne ausweiten wollen. Das Projekt ist zugleich ein Baustein zur Verbesserung des ÖPNV in unserer Gemeinde - weitere sollen folgen."

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