Rommerskirchen: Mitfahrerbank geht an den Start – Bürger hel­fen Bürgern

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Es war eine Idee, die bei einem der Ortsteilgespräche gebo­ren wurde – die Installation einer soge­nann­ten Mitfahrerbank. Häufig wird beklagt, dass der inner­ört­li­che ÖPNV zu sel­ten – oder schlimms­ten­falls – gar nicht zum gewünsch­ten Ziel fährt. 

Für Jugendliche und Senioren, aber auch für Familien, die sich kein Auto leis­ten kön­nen, wird selbst der rela­tiv kurze Weg in den Nachbarort zur Herausforderung. Sie sind ange­wie­sen auf Freunde, Verwandte und Nachbarn oder auf den – eher spär­lich vor­han­de­nen – öffent­li­chen Nahverkehr.

Gerade diese Menschen sol­len durch die Mitfahrerbank unter­stützt wer­den. Die Idee ist ein­fach: oft fährt jemand z.B. aus Vanikum zum Center am Park (CaP) oder zum Bahnhof. Und genauso oft fährt wie­der jemand zurück. Auch im digi­ta­len Zeitalter funk­tio­nie­ren hier auch ana­loge Angebote, die nicht app – basiert sind.

Und das funk­tio­niert ver­hält­nis­mä­ßig simpel:

An ver­schie­de­nen Stellen im Gemeindegebiet – hier zunächst in Vanikum an der Hauptstraße /​Spielplatz, an der Venloer Straße /​CaP, an der Bahnstraße /​Rathaus sowie auf dem Bahnhofsvorplatz steht neben einer Bank ein Schild, auf dem man anzei­gen kann, wohin man gerne mit­ge­nom­men wäre.

So kann jeder, der an der Bank vor­bei in die rich­tige Richtung fährt, spon­tan ent­schei­den, ob er einen Mitfahrer mit­neh­men möchte, oder lie­ber nicht. Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Das ist ein tol­les Angebot, das wir bei ent­spre­chen­der Nachfrage gerne aus­wei­ten wol­len. Das Projekt ist zugleich ein Baustein zur Verbesserung des ÖPNV in unse­rer Gemeinde – wei­tere sol­len folgen.”

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