Klartext​.NRW: Rheinischer Rübenanbau – wie geht es wei­ter? Rheinlandweite Proteste

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Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Über 150 Jahre wer­den auf den frucht­ba­ren rhei­ni­schen Böden erfolg­reich Zuckerrüben ange­baut. Seit Wegfall der Zuckermarktordnung 2017 haben die Landwirte im Rheinland große Anstrengungen rund um den Anbau unter­nom­men um im Wettbewerb bestehen zu können.

Nun sind die exis­tenz­be­dro­hen­den inner­eu­ro­päi­schen Wettbewerbsverzerrungen für unsere Betriebe in der Region Neuss/​Mönchengladbach kaum aufzufangen:

  • In vie­len ande­ren EU Ländern wer­den staat­li­che Beihilfen für den Anbau von Zuckerrüben (gekop­pelte Zahlungen) gewährt.
  • Es gibt in ande­ren EU-​Staaten Notfallverordnungen zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln (Neonicotinoide) zur Bekämpfung bestimm­ter Läuse, die ver­hee­rende Viruserkrankungen an die Rübe weitergeben.

Gegen diese agrar­po­li­ti­schen Ungerechtigkeiten inner­halb der EU wer­den die Zuckerrübenanbauer der Region des Rhein-​Kreis Neuss und der Stadt Mönchengladbach am 12.2.2019 um 13.30 Uhr am Haus Schellen in Korschenbroich-​Pesch vor ihrem regio­na­len Rübentag protestieren.

Die Kreisbauernschaft unter­stützt die­sen Protest und for­dert gemein­sam mit dem RRV faire Bedingungen für den regio­na­len nach­hal­ti­gen Rübenanbau

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