Meerbusch: BEV insol­vent – Netzzugang gesperrt – Stadtwerke Meerbusch über­neh­men Versorgung

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Die Stadtwerke Meerbusch GmbH sehen sich gezwun­gen, dem insol­ven­ten Energielieferanten BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH den Zugang zum Gasnetz zu sperren. 

Die betrof­fe­nen Meerbuscher Gaskunden wer­den mit Wirkung zum 03.02.2019 rei­bungs­los und zuver­läs­sig direkt von der stm ver­sorgt. Was aber geschieht zukünf­tig mit den BEV Gaskunden aus Meerbusch? „Diese haben jetzt die Wahl“, meint Albert Lopez, Geschäftsführer der stm. „Den recht­li­chen Grundlagen zufolge fal­len die betrof­fe­nen Gaskunden erst ein­mal mit der Insolvenz von BEV auto­ma­tisch in die soge­nannte Ersatzversorgung der stm, einem ver­gleichs­weise teu­ren Tarif auf Basis der Grundversorgung.

Dem Kunden ent­steht also ein dop­pel­ter Schaden, zum einen dürfte er wohl von sei­nem oft in Vorkasse bereits gezahl­ten Abschlägen nichts mehr sehen, zum zwei­ten zahlt er nun den teu­ren Grundtarif.“

Mit einer Frist von drei Monaten inner­halb der Ersatzversorgung kann der Kunde von der Möglichkeit Gebrauch machen, sich einen neuen Energieversorger zu suchen. Andernfalls fällt er auto­ma­tisch in die Grundversorgung der stm.

Albert Lopez betont ein­dring­lich: „Wir kön­nen nur die Warnung her­aus­ge­ben, dass Angebote, die eine Vorkasse beinhal­ten oder die Halbierung der Energiekosten ver­spre­chen, als kri­tisch ange­se­hen wer­den soll­ten. „In jedem Fall ist es rat­sam, den Liefervertrag mit der BEV sofort zu kün­di­gen und seine Ansprüche gegen­über dem Insolvenzverwalter gel­tend zu machen.

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