Kaarst: Betrugsmasche am PC – Polizei ermit­telt nach Fall in Holzbüttgen

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst (ots) Die Polizei warnt aus aktu­el­lem Anlass vor fol­gen­der Betrugsmasche: Es beginnt mit dem Anruf eines ver­meint­li­chen Mitarbeiters eines inter­na­tio­nal bekann­ten Software-Unternehmens. 

Dieser behaup­tet, dass auf dem Computer des Angerufenen soge­nannte Malware (Viren, Trojaner,...) vor­han­den sei. Er bie­tet dar­auf­hin an, das System mit­tels Fernzugriff zu berei­ni­gen und erfragt hierzu not­wen­dige Zugangsdaten. Tatsächlich erhält der Angerufene eine Grafik auf sei­nem hei­mi­schen PC, die einem Virenscan ähnelt.

Im Anschluss an die Aktion behaup­tet der betrü­ge­ri­sche Anrufer, dass eine Zahlung für die Dienstleistung fäl­lig sei und jetzt sofort via Online-​Banking getä­tigt wer­den müsse. Praktischerweise öff­net der Unbekannte, da er ja Zugriff auf das System erhal­ten hat, schon ein­mal das Banking-​Portal, so dass nur noch die Bankdaten und eine TAN (Transaktionsnummer) ein­ge­ge­ben wer­den müssen.

So gesche­hen am Mittwoch (30.01.) in einem Haushalt in Kaarst-​Holzbüttgen. Das über­zeu­gende Auftreten des männ­li­chen Anrufers ver­an­lasste den spä­te­ren Anzeigenerstatter zur Überweisung eines gerin­gen drei­stel­li­gen Betrages an den Betrüger.

Die Polizei warnt davor, tele­fo­nisch oder online per­sön­li­che Daten an Unbekannte wei­ter­zu­ge­ben. Hierzu zäh­len ins­be­son­dere Passwörter, Zugangsdaten sowie Informationen zur eige­nen Person bezie­hungs­weise den Vermögensverhältnissen. Erlauben Sie nie­man­dem ohne wei­te­res den Zugriff auf ihren PC. Betrüger nut­zen hierzu eine frei­ver­füg­bare Software.

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