Kaarst: Kitas mit elek­tro­ni­schem Türsystem gesi­chert

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Kaarst – An zwei Standorten führt die Stadt Kaarst derzeit ein elektronisches Türsystem bei städtischen Kindertageseinrichtung ein. Damit soll in erster Linie die Sicherheit der Kinder erhöht werden.

Künftig erhalten nur noch autorisierte Personen mit einem elektronischen Schlüssel - einem Token - Zugang zur Kita. An der Kita Büdericher Straße werden die ersten elektronischen Schlüssel bereits verteilt, an der Kita Thüringenstraße ist die Technik ebenfalls einsatzbereit.

Der Zugang zur Kindertageseinrichtung ist aus Sicht der Stadt Kaarst ein wesentlicher Sicherheitsaspekt. „Über das neue System haben nur noch Eltern, Großeltern oder andere autorisierte Personen, die einen personalisierten Token erhalten haben, freien Zugang zur Kita. Das unbefugte Betreten der Kita wird somit deutlich schwieriger“, sagt Kita-Abteilungsleiterin Gundi Weidemann.

Einrichtungen anderer Träger verwenden ein vergleichbares System bereits erfolgreich in Kaarst. An der Kita Büdericher Straße wurde das System nun auch auf Grund einer Initiative im Elternbeirat auf den Weg gebracht. „Natürlich wird künftig über eine Klingel der spontane Zutritt weiterhin möglich sein. Wenn die Eltern kurzfristig verhindert sind, wenn die Großeltern plötzlich ausfallen, oder das Kind nach Hause möchte: Genau für diese Fälle bleibt die Klingel erhalten“, versichert Weidemann.

Fünf Euro Leihgebühr kostet jeder Token, die Gebühr wird mit dem Ende der Kindergartenzeit erstattet. Die Installation des elektronischen TürSystems hat pro Kita rund 3500 Euro gekostet. „Unser Ziel ist es, diese Technik in allen städtischen Kindertageseinrichtungen zu installieren. Wir werden nun sehr genau die praktische Umsetzung beobachten, die Wünsche der Kita-Leitungen berücksichtigen und gegebenenfalls die Technik sukzessive ausweiten“, sagt Weidemann.

Scanner des
Schlüssels an der Kita Büdericher Straße.
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