Grevenbroich: Blindgängerverdacht am Sportplatz Wevelinghoven: Sondierung beginnt – Nachtrag

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Bei der rou­ti­ne­mä­ßi­gen Auswertung von kürz­lich frei­ge­ge­be­nen Luftbildern aus dem 2. Weltkrieg wurde im November 2018 im Bereich des Aschenplatzes der Sportanlage Wevelinghoven ein Verdachtspunkt für einen soge­nann­ten Blindgänger entdeckt. 

Der Platz, der in die­sem Jahr in einen Kunstrasen umge­wan­delt wird, ist seit­dem gesperrt. Im Auftrag des Kampfmittelbeseitigungsdienstes bei der Bezirksregierung Düsseldorf wird am Montag, den 04.02.2019 mit der Untersuchung des Verdachtspunktes begon­nen. Es ist bei unge­hin­der­tem Ablauf davon aus­zu­ge­hen, dass bis Mitte der Woche fest­steht, ob sich dort tat­säch­lich ein Blindgänger im Erdreich befin­det und eine Entschärfung not­wen­dig wird oder nicht.

In wel­chem Umfang für die­sen Fall eine Evakuierung not­wen­dig wäre, rich­tet sich nach der Größe der so auf­ge­fun­de­nen Bombe. Dabei wird unter­schie­den zwi­schen einem Gefahrenbereich A, der kom­plett geräumt wer­den muss, und einem Gefahrenbereich B, in dem luft­schutz­mä­ßi­ges Verhalten ange­ord­net wird, d. h. Aufenthalt in geschlos­se­nen Räumen, nicht in der Nähe von Fenstern und auf der zum Fundort abge­wand­ten Seite des Gebäudes.

Karte: Stadt

Der Kartenausschnitt ist noch unver­bind­lich, soll jedoch der ers­ten Orientierung die­nen. Zu sehen sind die Radien für 200m, 300m und 500m. Da in Grevenbroich – wenn über­haupt – bis­lang nur klei­nere Blindgänger gefun­den wur­den, geht die Einsatzvorbereitung bis zu einem anders­lau­ten­den kon­kre­ten Fund zunächst davon aus, dass Bereiche im Radius von 300m (Gefahrenbereich A) und 500m (Gefahrenbereich B) im Falle eines Fundes betrof­fen sein werden.

Auf grö­ßere betrof­fene Gebiete (500m/​1000m) berei­tet sich die Einsatzleitung nur aus Gründen äußers­ter Vorsicht eben­falls vor. Verbindliche und abschlie­ßende Informationen kön­nen erst nach Untersuchung des Verdachtspunktes unmit­tel­bar über die städ­ti­sche Homepage, Facebook und die loka­len Medien bekannt gege­ben wer­den. Sollte es zu einer Entschärfung kom­men, wird es im Bereich des Tribünenwegs und des Hemmerdener Wegs Verkehrsbehinderungen geben, da zeit­weise Sperrungen not­wen­dig werden.

Auch hier­über wird über die übli­chen Kanäle (Presse, Radio, städ­ti­scher Internetauftritt /​Facebook /​Twitter) tages­ak­tu­ell infor­miert. Sollte es zu einer Entschärfung kom­men, wird ab die­sem Zeitpunkt auch das Bürgertelefon unter der 02181 – 608 333 wie­der Auskunft über den Sachstand geben.

Nachtrag 05.02.2019

Sportplatz #Wevelinghoven: Blindgängerverdacht bestä­tigt sich nicht

Die im Auftrag des Kampfmittelbeseitigungsdienstes bei der Bezirksregierung Düsseldorf am 04. und 05.02. durch­ge­führte Sondierung am Aschenplatz in Wevelinghoven hat den Verdacht auf einen #Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg nicht bestätigt.

Der Verdachtspunkt hatte sich aus der rou­ti­ne­mä­ßi­gen Auswertung von Luftbildern erge­ben. Somit ist auch keine Entschärfung notwendig.

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