A540 – Anbindung des Interkommunalen Gewerbegebietes Jüchen – Grevenbroich

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich, Jüchen – Auf den rekul­ti­vier­ten Flächen ent­lang der bis­he­ri­gen A 540 pla­nen die Städte Jüchen und Grevenbroich in Kooperation mit der RWE-​Power AG zur wirt­schaft­li­chen Weiterentwicklung der Region ein Interkommunales Gewerbegebiet mit einer Größe von ca. 42 ha.

Im Regionalplan ist diese Fläche als GIB-​Fläche mit beson­de­rer Zweckbestimmung und als über­re­gio­nal bedeut­sa­mer Standort aus­ge­wie­sen. Das neue Gewerbegebiet ist ein ers­ter und wich­ti­ger Schritt in der Region zur Schaffung neuer Arbeitsplätze, die benö­tigt wer­den, um den Strukturwandel durch die Beendigung des Braunkohletagebaus abzufedern.

Den bei­den Kommunen bie­tet das Projekt die Möglichkeit, eine zukunfts­fä­hige wirt­schaft­li­che Weiterentwicklung vor­an­zu­brin­gen. Aufgrund der für Autobahnen gel­ten­den Vorschriften war bis­her eine direkte Anbindung des Gebietes an die A 540 nicht mög­lich und damit die Erschließung nicht gesichert.

In einem gemein­sa­men Schreiben an Herrn Verkehrsminister Hendrik Wüst hat­ten zuvor die Projektbeteiligten den Minister gebe­ten, sich für die Herabstufung der A 540 zu einer Bundesstraße ein­zu­set­zen. Durch eine sol­che Herabstufung kann ein direk­ter Anschluss des Gebietes an das über­re­gio­nale Straßennetz erfol­gen und Verkehrsströme unmit­tel­bar in das zukünf­tige Industriegebiet geführt werden.

Minister Hendrik Wüst hat in sei­nem Antwortschreiben mit­ge­teilt, dass er den Gedanken auf­greift und sich für die Herabstufung der A 540 ein­setzt und umge­hend Gespräche mit dem Bundesministerium für Verkehr und digi­tale Infrastruktur (MBVI) aufnimmt.

Stellvertretend für alle Unterstützer des Projekts dankt Bürgermeister Harald Zillikens Herrn Minister Wüst für sei­nen Einsatz zur Herabstufung der A 540. „Hier über­nimmt das Land Verantwortung für die Region und die hier leben­den und arbei­ten­den Menschen und setzt ein deut­li­ches Zeichen für ein bedeut­sa­mes Infrastrukturprojekt, das neue Arbeitsplätze auf rekul­ti­vier­tem Tagebaugelände schaf­fen wird.“

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