Meerbusch: Trickdiebe unter­wegs – Polizei bit­tet um Mithilfe

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 5,- Euro monatlich zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, der Fortbestand gesichert sowie Werbebanner reduziert werden.

Sie können Ihre Zuwendung über "LaterPay", "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber

Weitere Infos hier oder hier:


Lokale Nachrichten aus und für den Rhein-Kreis Neuss
Ihre Unterstützung sichert den Fortbestand unabhängiger Lokalnachrichten von Klartext-Ne.de
€20,00
€50,00
€100,00
Powered by

Meerbusch (ots) In Büderich waren am Donnerstag (24.01.) unbe­kannte Trickbetrüger unter­wegs. Gegen 11 Uhr klin­gel­ten zwei Männer bei einer 88-​jährigen Hausbewohnerin am Brühler Weg.

Aufgrund des Vorwands, dass bei Straßenbauarbeiten die Wasserrohrleitungen beschä­digt wur­den, ließ die Meerbuscherin sie her­ein. Die Seniorin zeigte einem der Unbekannten die Sanitäranlagen des Hauses. Währenddessen durch­suchte der andere Täter ver­mut­lich die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen. Anschließend ver­lie­ßen die Trickbetrüger die Örtlichkeit.

Als die Geschädigte die durch­wühl­ten Schränke bemerkte, infor­mierte sie umge­hend die Polizei. Angaben zum Diebesgut konn­ten vor­erst nicht gemacht wer­den. Die Betroffene beschreibt die Täter wie folgt:

  • Der erste Mann ist etwa 50 Jahre alt, unge­fähr 165 bis 170 Zentimeter groß und hat kurze, schwarze Haare. Er hat einen dunk­len Hautteint.
  • Der zweite Mann ist etwa um die 30 bis 35 Jahre alt, dun­kel­haa­rig und hat eine schlanke Figur.
  • Beide Männer tru­gen zum Tatzeitpunkt schwarze Anoraks sowie schwarze Hosen.
  • Sie spra­chen akzent­freies Deutsch.

Am sel­ben Tag wurde der Polizei ein ähn­li­cher Fall eines Trickbetruges in Büderich gemel­det. Am Dülsweg stell­ten sich zwei Männer, gegen 13:10 Uhr, fälsch­li­cher­weise als Mitarbeiter eines Kabelnetzbetreibers vor. Die Unbekannten gaben an, die Antennendosen im Haus für den Fernsehempfang kon­trol­lie­ren zu müs­sen. Da die Meerbuscherin ein unwoh­les Gefühl bei dem Besuch der Männer hatte, wollte sie mit ihrem Sohn tele­fo­nie­ren.

Daraufhin gaben die Verdächtigen der Seniorin ein Handy, an dem sich der ver­meint­lich ange­ru­fe­nen Sohn mel­dete. Da der Mann am ande­ren Ende des Hörers wie ihr Sohn klang, war die getäuschte Seniorin zunächst beru­higt. Die Trickdiebe ver­wi­ckel­ten die Geschädigte, wäh­rend sie die Steckdosen im Haus anschau­ten, in rege Gespräche. Die Männer ver­lie­ßen dann das Haus der Betroffenen.

Daraufhin rief die Seniorin eigen­stän­dig ihren Sohn an, um sich nach der Richtigkeit des zurück­lie­gen­den Telefonates zu ver­ge­wis­sern. Erst dann stellte sich her­aus, dass es sich um einen Betrug han­delt. Direkt kon­tak­tierte die Meerbuscherin die Polizei. Nach ers­ten Erkenntnissen erbeu­tete das Duo Schmuck und Bargeld. Die Polizei fahn­det anhand fol­gen­der Beschreibung nach den Tatverdächtigen:

  • Einer der Männer ist etwa 35 bis 40 Jahre, grö­ßer als 175 Zentimeter mit dunk­lem und vol­lem Haar. Er trug ein dunk­les Jackett und sprach mit einem aus­län­di­schen Akzent.
  • Der andere Täter ist männ­lich, etwas klei­ner als sein Komplize, mit schmäch­ti­ger Statur. Er trug einen grauen Anzug.

Die Polizei bit­tet Zeugen, die in Büderich am Brühler Weg oder am Dülsweg ver­däch­tige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 02131 3000 beim Kriminalkommissariat 12 zu mel­den.

Ein gesun­des Misstrauen ist immer dann ange­bracht, wenn Fremde an der Haustür klin­geln. Die Polizei rät, las­sen Sie keine Handwerker oder Techniker, die Sie nicht selbst bestellt haben oder von der Hausverwaltung ange­kün­digt wor­den sind, in Ihre Wohnung. Wenn Sie den Verdacht haben, dass es sich um Betrüger han­deln könnte, infor­mie­ren Sie sofort die Polizei unter der Rufnummer 110.

(320 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)