Rhein-​Kreis Neuss: Kreisleitstelle: Feuerwehr und Rettungsdienst rück­ten fast 82.000 Mal aus

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die Einsatzzahlen der Feuerwehren und des Rettungsdienstes im Rhein-​Kreis Neuss sind auch im letz­ten Jahr wie­der gestiegen. 

So ver­zeich­nete die inte­grierte Leitstelle für Rettungswesen, Feuer- und Katastrophenschutz des Rhein-​Kreises Neuss 2018 ins­ge­samt 81.971 Einsätze, rund 1.000 mehr als im Vorjahr. Der ein­satz­reichste Tag war der 18. Januar 2018 mit 647 Einsätzen. Wegen des Sturms Friederike gab es jede Menge umge­knickte Bäume, abge­bro­chene Äste und los­ge­löste Bauteile. An die­sem Tag rück­ten die acht Feuerwehren im Kreis 428 Mal aus.

Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke wür­digt die Arbeit der Ehren- und Hauptamtler: „Es ist gut zu sehen, dass unsere Einsatzkräfte immer zur Stelle sind, wenn Hilfe benö­tigt wird. Allen, die sich in die­sen Bereichen für ihre Mitmenschen ein­set­zen, gebührt unser beson­de­rer Dank.“ Es könne nicht hoch genug aner­kannt wer­den, dass die Feuerwehren, die Kreisleitstelle, die Polizei und die Hilfsorganisationen seit Jahren bewährt zusam­men arbei­ten, betont Petrauschke.

Die Feuerwehren im Kreisgebiet rück­ten im ver­gan­ge­nen Jahr 6.718 Mal aus. Häufig stan­den dabei tech­ni­sche Hilfeleistungen im Vordergrund, von der Personenrettung bei Verkehrsunfällen bis zum Sturmeinsatz bei abge­knick­ten Bäumen. 2018 gab es ins­ge­samt 797 mehr Feuerwehr-​Einsätze als 2017, errech­nete das Amt für Sicherheit und Ordnung des Rhein-​Kreises unter Leitung von Hans-​Joachim Klein. 46.398 Mal schickte die Leitstelle im ver­gan­ge­nen Jahr den Notfall-​Rettungswagen los und orga­ni­sierte ins­ge­samt 28 855 Krankentransporte.

Wir beob­ach­ten in den letz­ten Jahren lan­des­weit gestie­gene Einsatzzahlen im Rettungsdienst und bei der Feuerwehr“, berich­tet Klein. „Einer der Gründe ist sicher­lich der demo­gra­phi­sche Wandel: Der Anteil der älte­ren Menschen an der Bevölkerung nimmt zu.“

Alle Anrufe unter 112 gehen rund um die Uhr in der Kreisleitstelle am Hammfelddamm in Neuss ein; im ver­gan­ge­nen Jahr waren es ins­ge­samt mehr als 300.000 Notrufe. Insgesamt 31 Disponenten – alles erfah­rene Feuerwehrleute und aus­ge­bil­dete Rettungsassistenten – neh­men im Schichtdienst die Anrufe an. Sie koor­di­nie­ren die Einsätze und alar­mie­ren bei Bedarf die 1.600 Feuerwehrkräfte und 400 Helfer im Rettungsdienst im Kreisgebiet.

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