Rommerskirchen: Rettungswache ist jetzt Lehrrettungswache für Notfallsanitäter

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die neue Rettungswache in Rommerskirchen ist jetzt vom Rhein-​Kreis Neuss als Lehrrettungswache für Notfallsanitäter aner­kannt worden. 

Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke und Marc Zellerhoff, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, über­ga­ben die ent­spre­chende Urkunde jetzt an Marc Dietrich, Geschäftsführer des DRK Grevenbroich. „Wenn Notfallsanitäter hier die prak­ti­schen Teile ihrer drei­jäh­ri­gen Ausbildung absol­vie­ren kön­nen, unter­streicht das die qua­li­ta­tiv gute Arbeit, die in der Rettungswache geleis­tet wird“, so Petrauschke.

Offiziell ist die Rettungswache Rommerskirchen gemein­sam mit ihren Pendants an Park- und Frankenstraße in Grevenbroich „Verbundlehrrettungswache für die Ausbildung zur Notfallsanitäterin bzw. zum Notfallsanitäter“. Das Kreisverband Grevenbroich des Deutschen Roten Kreuzes bil­det zur­zeit an den drei Standorten ins­ge­samt sechs junge Leute aus. 

Voraussetzung für die Anerkennung war, dass die Rettungswache ganz­jäh­rig betrie­ben wird und nach dem Einsatzaufkommen, der per­so­nel­len Besetzung sowie der säch­li­chen Ausstattung in der Lage ist, Auszubildende in allen für ihre Berufsausübung not­wen­di­gen Kenntnissen und Fertigkeiten zu unterweisen. 

Dabei sind die Anforderungen an eine Lehrrettungswache kon­kret defi­niert: Sie soll min­des­tens 1200 Einsätze im Jahr haben und eine ärzt­li­che Aufsicht. Für die gesamte prak­ti­sche Tätigkeit ist ein ver­ant­wort­li­cher Anleiter für höchs­tens je zwei Auszubildende zu benen­nen. Mindestens ein Rettungswagen nach DIN 1789 ist in der Wache vor­zu­hal­ten. Sie muss außer­dem über räum­li­che und mate­ri­elle Möglichkeiten zum Unterricht verfügen. 

Lehrrettungswache für Notfallsanitäter in Rommerskirchen (von links): Lars Lindemann, Wachleiter Marcel Offermanns, DRK Geschäftsführer Marc Dietrich, Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, Azubi der Rettungswache Peter Antheck und ärztl. Leiter des Rettungsdienst Marc Zellerhoff. Foto: M. Reuter/​Rhein-​Kreis Neuss
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