Rommerskirchen: Betreuer für Hundewiese gesucht

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Bekanntlich ist der Hund der beste Freund des Menschen. Diese Feststellung hat schon Erasmus von Rotterdam im 16. Jahrhundert gemacht. 

Auch viele Rommerskirchen haben einen Hund in ihrem Haushalt – zur­zeit leben mehr als 1.500 Hunde im Gemeindegebiet. Durch gegen­sei­tige Rücksichtnahme und Beachtung eini­ger Verhaltensregeln im Sinne einer gut nach­bar­schaft­li­chen Wohngemeinschaft ist in den meis­ten Fällen ein posi­ti­ves ört­li­ches Zusammenleben von Mensch und Tier pro­blem­los möglich.

Zu den größ­ten Ärgernissen im Zusammenleben von Mensch und Hund gehö­ren deren „Hinterlassenschaften” auf Wegen und Plätzen. Deshalb hat die Gemeinde zahl­rei­che Hundekotabfallbehälter instal­liert. Hierfür haben sich eine Reihe von „Hundekotbeutelbeauftragten” frei­wil­lig zur Betreuung der Abfallbehälter bereit erklärt – so auch einige Ratsmitglieder wie Harrey Marquardt, Holger Hambloch, Matthias Schlömer und Fraktionsvorsitzender Michael Willmann.

Immer wie­der errei­chen das Rathaus Anfragen von inter­es­sier­ten Bürgerinnen und Bürgern, ob man nicht eine geeig­nete Fläche als „Hundewiese” aus­wei­sen kann. Zuletzt hat sich der Fraktionsvorsitzende Stefan Kunz die­ses Themas ange­nom­men. Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Ich selbst bin ein gro­ßer Tierfreund und kann den Wunsch nach einer sol­chen Wiese gut nach­voll­zie­hen. Da läuft man bei mir sozu­sa­gen offene Türen ein.” Deshalb wurde bereits im ver­gan­ge­nen Jahr ein geeig­ne­tes Gelände gesucht und gefun­den. Auch im Sinne einer guten Nachbarschaft sind hier­für einige Faktoren zu beachten.

So macht es z.B. kei­nen Sinn, eine sol­che Fläche in unmit­tel­ba­rer Nähe zur Wohnbebauung aus­zu­wei­sen. Dann wären Nachbarschaftskonflikte sicher­lich schon vor­pro­gram­miert. Als pro­ble­ma­tisch erweist sich immer wie­der die Betreuung eines sol­chen Platzes.

Mertens: „Es wäre eine Grundvoraussetzung für die Realisierung, dass sich eine Gruppe von Hundebesitzern zusam­men­tut, um ein sol­ches Projekt zu betreuen.” Interessenten kön­nen sich gerne im Tiefbauamt der Gemeinde melden.

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