Rommerskirchen: B477n im Arbeitsprogramm des Ministeriums für 2019

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Anfang des letz­ten Jahres muss­ten die Rommerskirchener mit Schrecken erfah­ren, dass die B 477 n, auf die man schon seit Jahren war­tet, nicht mehr im Arbeitsprogramm des Verkehrsministeriums NRW für 2018 auftauchte. 

Der Unmut der Bürgerschaft war ver­ständ­lich. Betroffene Bürgerinnen und Bürger haben sich zusam­men­ge­schlos­sen und mehr als 2.600 Unterschriften von Befürwortern der neuen Straße gesam­melt. Auch der Rat der Gemeinde Rommerskirchen hat ein­stim­mig eine ent­spre­chende Resolution verfasst.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Wenn die B 477 n jetzt wie­der in das Arbeitsprogramm für 2019 auf­ge­nom­men wird, ist dies sicher ein Verdienst des gro­ßen Engagements von Rat, Verwaltung und Bürgerschaft. Im Gegensatz zu vie­len ande­ren Straßenbauprojekten besteht bei der B 477 n gro­ßes Einvernehmen – das Projekt stößt auf breite Zustimmung.” Für Unverständnis und Irritation in der Gemeinde Rommerskirchen sorgt nach wie vor die Tatsache, dass Verkehrsminister Wüst ent­ge­gen der im Juli erfolg­ten schrift­li­chen Ankündigung bis­lang noch kei­nen Termin zur Entgegennahme Unterschriften von Befürwortern der B 477 n genannt hat.

Zahlreiche Nachfragen hier­nach durch das Rommerskirchener Rathaus ver­lie­fen bis­her ohne Ergebnis. Rechtsamtsleiter Gregor Küpper: „Man hat den Eindruck, dass die Bürgerinnen und Bürger auf den St. Nimmerleinstag ver­trös­tet wer­den sollen.”

Baudezernent Hans-​Josef Schneider, der das Projekt B 477n im Rommerskirchener Rathaus seit Jahren eng beglei­tet: „Richtig ver­är­gert bin ich dar­über, dass nun­mehr von inter­es­sier­ten Kreisen wie­der die Mär ver­brei­tet wird, die dama­li­gen rot-​grüne Landesregierung habe das Vorhaben voll­kom­men grund­los und nicht nach­voll­zieh­bar ruhen las­sen. Das ist nach­weis­lich nicht richtig.

Wer sol­che Behauptungen auf­stellt, ist nach mei­ner Meinung nicht wirk­lich an einer ver­trau­ens­vol­len Zusammenarbeit zum Wohle der Bürgerschaft interessiert.”

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