Rhein-​Kreis Neuss: Kreis im Dialog mit Wohlfahrtsverbänden

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Der Rhein-​Kreis Neuss ist in einen soge­nann­ten Wirkungsdialog ein­ge­tre­ten mit den freien Wohlfahrtsverbänden, die eine Schuldnerberatung anbieten. 

Kreisdirektor und Sozialdezernent Dirk Brügge begrüßte die Teilnehmer jetzt im Kloster Langwaden. „Für mich sind die Freiheit der freien Wohlfahrtspflege und auch ihre Gemeinwohl-​Orientierung echte Qualitätsmerkmale. Berechtigt ist aber die Frage – und das eint uns alle –, wie wir die Menschen im Rhein-​Kreis Neuss gut und wir­kungs­voll unter­stüt­zen kön­nen“, so Brügge.

Im Rahmen von Etatberatungen im Sozial- und Gesundheitsausschuss sowie im Finanzausschuss war die Kreisverwaltung beauf­tragt wor­den, mit den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege in einen Wirkungsdialog ein­zu­tre­ten, dem ein Controlling fol­gen soll.

Aufgrund der Komplexität der Materie und dem Umstand, dass sich das Thema „Wirkungsmessung in der sozia­len Arbeit“ noch in einem Entwicklungsprozess befin­det, wurde ent­schie­den, dass ein ziel­füh­ren­des Controlling nur durch eine externe Begleitung erreicht wer­den kann. Dazu wurde die Unternehmensberatung „con_​sens“ aus Hamburg beauf­tragt. „Controlling darf dabei aber kein Selbstzweck sein. Der Aufwand muss in einem ange­mes­se­nen Verhältnis ste­hen. Und Controlling ent­springt nicht Misstrauen“, sagte Brügge. Der Kreis wolle viel­mehr gemein­sam mit den Wohlfahrtsverbänden an der stän­di­gen Optimierung der Leistungen für die Menschen arbeiten.

Zu dem Treffen in Langwaden waren Vertreter des Kreises, sei­ner Kommunen und des Jobcenters sowie Repräsentanten des Caritasverbandes, des Diakonischen Werkes, des Internationalen Bundes und des Sozialdienstes Katholischer Männer gekommen.

In sechs Workshops sollte bei­spiel­haft für den Bereich der Schuldnerberatung ein gemein­sam abge­stimm­tes Kennzahlen- und Berichtssystem erar­bei­tet wer­den, um die Wirksamkeit der Dienstleistung zu mes­sen. Die Kennzahlensystematik soll auf andere Zuschussbereiche über­tra­gen wer­den. Die Schuldnerberatung, die im Rhein-​Kreis Neuss eine lange Tradition hat, wird vom Kreis und den Kommunen finan­zi­ell unter­stützt. Die Ergebnisse der Workshops wer­den dem Sozial- und Gesundheitsausschuss vorgestellt.

Wirkungsdialog im Kloster Langwaden: die Vertreter des Kreises, sei­ner Kommunen und des Jobcenters sowie die Repräsentanten der freien Wohlfahrtsverbände. Foto: S. Büntig/​Rhein-​Kreis Neuss
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