Dormagen: Initiative Offener Mittagstisch lädt in Gohr zur Begegnung ein

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Dormagen-​Gohr  – Zusammen essen, plau­dern und dabei ande­ren Menschen begeg­nen – dazu lädt ab Donnerstag, 7. Februar, der „Gohrer Mittagstisch“ ein. 

Gemeinsam rufen der Caritasverband, der SuS Gohr, der Seniorenbeirat und das Büro für bür­ger­schaft­li­ches Engagement der Stadt Dormagen diese Initiative ins Leben. „Der offene Mittagstisch ist ein neues Angebot, das sich mit sehr viel ehren­amt­li­cher Unterstützung nicht nur, aber vor allem an Senioren rich­tet“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Die Idee: Jeden Donnerstag von 12 bis 14 Uhr kön­nen die Gohrer in Zukunft im Vereinsheim des SuS Gohr zu einer offe­nen Mittagsrunde zusam­men­kom­men. Von einem pro­fes­sio­nel­len Caterer wer­den dabei die Mahlzeiten frisch zube­rei­tet. Am 7. Februar gibt es zum Beispiel Schweinebraten, Kartoffelgratin und Salat. Zu jeder Mahlzeit gehört auch ein Dessert. Die Besucher zah­len dafür einen Selbstkostenbeitrag von 5,50 Euro, in dem auch Getränke wie Wasser und Kaffee ent­hal­ten sind. 

Mit dem offe­nen Mittagstisch wol­len wir die Teilnehmer ermun­tern, alte Kontakte zu pfle­gen, neue zu knüp­fen und ein paar schöne unter­halt­same Stunden mit­ein­an­der zu ver­brin­gen“, so Lierenfeld wei­ter. Ermöglicht wird das gemein­same Mittagessen durch die ehren­amt­li­che Unterstützung der Gohrer Bürgerinnen und Bürger, die sich bei­spiels­weise um das Decken der Tische und das Servieren und anschlie­ßende Aufräumen küm­mern. „Ein gro­ßes Dankeschön gilt auch dem SuS Gohr, der spon­tan zuge­sagt hat, für den Mittagstisch künf­tig seine Sportklause bereit­zu­stel­len“, sagt Lierenfeld. 

Offene Mittagtische bestehen in Dormagen bereits im Bürgerhaus Hackenbroich und im Mehrgenerationen-​Haus des Caritasverbandes in der Innenstadt. Dort haben sich die Angebote seit 2016 bewährt und wer­den regel­mä­ßig von mehr als 50 Menschen genutzt. In Gohr ent­stand die Initiative für den Mittagstisch, nach­dem die Pläne für einen gemein­schaft­lich betrie­be­nen Dorfladen im vori­gen Jahr aus wirt­schaft­li­chen Gründen scheiterten. 

Ich freue mich, dass die Gohrer danach nicht die Flinte ins Korn gewor­fen haben, son­dern sich wei­ter darum geküm­mert haben, die ört­li­che Versorgung zu ver­bes­sern“, sagt Harald Schlimgen, Leiter des Fachbereichs für Bürger- und Ratsangelegenheiten. Zusammen mit einem ehren­amt­li­chen Arbeitskreis plant die Stadt ab Ende März auch regel­mä­ßige Einkaufsfahrten für ältere Mitbürger, damit sie sich mit Lebensmitteln ein­de­cken kön­nen. Der SuS Gohr hat sich schon bereit erklärt, hier­für sei­nen Vereinsbus zur Verfügung zu stel­len. Der kon­krete Starttermin für die Einkaufsfahrten wird in Kürze bekannt gegeben. 

Wer am Gohrer Mittagstisch am 7. Februar um 12 Uhr in der Sportklause teil­neh­men oder das Projekt als Helfer unter­stüt­zen möchte, kann sich tele­fo­nisch unter 02133 2500108 bei Heinz Schneider vom Caritasverband anmel­den. Anmeldelisten lie­gen auch in der Sportklause und beim Spargelhof Feiser in Broich aus. 

(v. l.): Heinz Schneider (Caritas), Ute Felske-​Wirtz (Seniorenbeirat), Michael Röhl, SuS Gohr, Helferin Patricia Eckmeier und Bärbel Breuer vom Büro für bür­ger­schaft­li­ches Engagement der Stadt Dormagen
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