Meerbusch: Thermografiebild-​Aktion der Stadtverwaltung mobi­li­siert Hauseigentümer

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 5,- Euro monatlich zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, der Fortbestand gesichert sowie Werbebanner reduziert werden.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber

Weitere Infos hier oder hier:


Meerbusch – Meerbuscher Hauseigentümer sind offen­bar bren­nend daran inter­es­siert, ihre Häuser mög­lichst ener­gie­spa­rend und damit kli­ma­freund­lich aus­zu­rüs­ten.

Das Angebot der Stadtverwaltung, nach der flä­chen­de­cken­den „Thermografiebefliegung” des Stadtgebiets kos­ten­los hoch auf­ge­löste Wärmebildaufnahmen des Hausdachs zur Verfügung zu stel­len, fin­det rei­ßen­den Absatz. Die Bilder geben exakt Aufschluss dar­über, ob und in wel­chen Bereichen Wärme unge­nutzt über das Hausdach ver­lo­ren geht und wie die Wärmedämmung ver­bes­sert wer­den kann. Dazu gibt es schrift­li­che Erläuterungen und Hinweise, wie die Wärmebilder fach­ge­recht zu inter­pre­tie­ren sind.

Nach dem mit den Grundsteuerbescheiden Anfang Januar auch Bestellscheine für die Thermografieunterlagen ver­schickt wur­den, sind bereits über tau­send Anträge ein­ge­gan­gen. Andere Interessenten schauen direkt per­sön­lich im Technischen Dezernat an der Wittenberger Straße vor­bei, um sich ihre Bilder abzu­ho­len. Entsprechend groß ist der Andrang. Vier Kollegen der Stabsstelle Umwelt küm­mern sich der­zeit aus­schließ­lich um die Bearbeitung. „So kann es der­zeit etwas dau­ern, bis jeder Antrag bear­bei­tet ist”, so der Technische Beigeordnete Michael Assenmacher. „Wir bit­ten um Geduld.” Grundsätzlich blie­ben die Bilder bei der Stadtverwaltung daten­si­cher gespei­chert, es bestehe also kein Zeitdruck, unbe­dingt kurz­fris­tig seine Unterlagen ein­zu­ho­len.

Bei Wärmebildern und schrift­li­chen Informationen allein belas­sen es die Fachleute der Stadtverwaltung frei­lich nicht: In Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW bie­tet die Stadtverwaltung zusätz­lich an drei Samstagen Informationsveranstaltungen an, bei denen unab­hän­gige Energieberater über die ener­ge­ti­sche Sanierung von Gebäuden sowie Fördermöglichkeiten auf­klä­ren:

  • am 26. Januar im Mataré-​Gymnasium in Büderich,
  • am 2. Februar in der Realschule in Osterath
  • und am 9. Februar in Lank in der Theodor-​Fliedner-​Schule.

Beginn ist jeweils um 10 Uhr. Zudem steht inter­es­sier­ten Hauseigentümern im Beratungsstützpunkt der Verbraucherzentrale im Bürgerhaus in Lank ein unab­hän­gi­ger Energieberater zur Verfügung.

Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage freut sich, dass die Initiative so große Resonanz unter den Hauseigentümern fin­det. „Das zeigt, dass die Meerbuscher kos­ten­be­wusst den­ken, aber zuneh­mend auch Klimaschutzbelange ernst neh­men.” Und das nicht ohne Grund: Untersuchungen im Rahmen des städ­ti­schen Klimaschutzkonzeptes haben erge­ben, dass die pri­va­ten Haushalte gemein­sam mit dem Autoverkehr haupt­ver­ant­wort­lich für die CO2-​Belastung der Meerbuscher Luft sind. Hier sol­len unter ande­rem die Beratungsangebote der Stadt zu Verbesserungen bei­tra­gen.

(103 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)

Leserhinweise oder Tipps

Bitte geben Sie ihre E-Mail ein, sodass wir in Kontakt bleiben können.