Hallo, weißt Du wer hier ist?” – Polizei warnt vor betrü­ge­ri­schen Anrufen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss (ots) Am Dienstag (15.01.) und Mittwoch (16.01.) kam es in Dormagen, Meerbusch und Neuss ver­mehrt zu Anrufen mit betrü­ge­ri­scher Absicht. 

Die Unbekannten ver­mit­tel­ten den älte­ren Personen, aus ihrem Verwandten- bezie­hungs­weise Bekanntenkreis zu stam­men und sich der­zeit in einer finan­zi­el­len Notlage zu befinden.

In einem Fall in Neuss erzählte der angeb­li­che Enkel, dass er Zahlungsschwierigkeiten bei nota­ri­el­len Angelegenheiten habe und kün­digte an, den benö­tig­ten Geldbetrag abho­len zu wol­len. Ein ganz ähn­li­cher Sachverhalt trug sich auch in Meerbusch zu. Bei einer Seniorin aus Dormagen behaup­tete die unbe­kannte Person am ande­ren Ende der Telefonleitung, dass ihr Sohn einen Unfall ver­ur­sacht habe und sich der­zeit im Gefängnis befände. Nur durch eine hohe Geldsumme als Kaution könne der Enkel wie­der frei gelas­sen werden.

Die Unbekannten schei­ter­ten, in allen Fällen, an den vor­bild­li­chen Reaktionen der ange­ru­fe­nen Seniorinnen und Senioren. Diese schöpf­ten schnell Verdacht und leg­ten auf, ohne auf die Geldforderungen einzugehen.

Die Betrüger beherr­schen meh­rere Maschen, um die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft älte­rer Menschen aus­zu­nut­zen. Neben dem „Enkeltrick”, bei dem sich die Anrufer als Verwandter oder alter Bekannter aus­ge­ben, wel­cher sich in einer finan­zi­el­len Notlage befin­det, gibt es noch wei­tere Vorgehensweisen der Trickanrufer. Sie geben sich bei­spiels­weise als Polizeibeamte aus und berich­ten von einer Einbrecherbande im Wohnviertel des Betroffenen. Der fal­sche Polizist erkun­digt sich dar­auf­hin, nach dem Aufbewahrungsort von Wertgegenständen und bie­tet an, diese ver­meint­lich sicher in Verwahrung zu nehmen.

Tipp: Machen Sie sich bewusst, dass Sie keine per­sön­li­chen Daten, wie fami­liäre oder finan­zi­elle Verhältnisse am Telefon wei­ter­ge­ben. Händigen Sie nie­mals Geld oder Wertgegenstände an unbe­kannte Personen aus. Bleiben Sie miss­trau­isch und zögern Sie nicht, aktu­elle Vorkommnisse die­ser Art bei der Polizei zu mel­den (Telefon 02131 300–0).

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