Hallo, weißt Du wer hier ist?” – Polizei warnt vor betrü­ge­ri­schen Anrufen

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Rhein-Kreis Neuss (ots) Am Dienstag (15.01.) und Mittwoch (16.01.) kam es in Dormagen, Meerbusch und Neuss vermehrt zu Anrufen mit betrügerischer Absicht.

Die Unbekannten vermittelten den älteren Personen, aus ihrem Verwandten- beziehungsweise Bekanntenkreis zu stammen und sich derzeit in einer finanziellen Notlage zu befinden.

In einem Fall in Neuss erzählte der angebliche Enkel, dass er Zahlungsschwierigkeiten bei notariellen Angelegenheiten habe und kündigte an, den benötigten Geldbetrag abholen zu wollen. Ein ganz ähnlicher Sachverhalt trug sich auch in Meerbusch zu. Bei einer Seniorin aus Dormagen behauptete die unbekannte Person am anderen Ende der Telefonleitung, dass ihr Sohn einen Unfall verursacht habe und sich derzeit im Gefängnis befände. Nur durch eine hohe Geldsumme als Kaution könne der Enkel wieder frei gelassen werden.

Die Unbekannten scheiterten, in allen Fällen, an den vorbildlichen Reaktionen der angerufenen Seniorinnen und Senioren. Diese schöpften schnell Verdacht und legten auf, ohne auf die Geldforderungen einzugehen.

Die Betrüger beherrschen mehrere Maschen, um die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft älterer Menschen auszunutzen. Neben dem "Enkeltrick", bei dem sich die Anrufer als Verwandter oder alter Bekannter ausgeben, welcher sich in einer finanziellen Notlage befindet, gibt es noch weitere Vorgehensweisen der Trickanrufer. Sie geben sich beispielsweise als Polizeibeamte aus und berichten von einer Einbrecherbande im Wohnviertel des Betroffenen. Der falsche Polizist erkundigt sich daraufhin, nach dem Aufbewahrungsort von Wertgegenständen und bietet an, diese vermeintlich sicher in Verwahrung zu nehmen.

Tipp: Machen Sie sich bewusst, dass Sie keine persönlichen Daten, wie familiäre oder finanzielle Verhältnisse am Telefon weitergeben. Händigen Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen aus. Bleiben Sie misstrauisch und zögern Sie nicht, aktuelle Vorkommnisse dieser Art bei der Polizei zu melden (Telefon 02131 300-0).

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